Grundlagen der IT-Verwaltung und Organisationsstrukturen
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Grundlagen der Verwaltung und IT-Management
Verwaltung: Der Prozess der Erstellung, Gestaltung und Pflege einer Umgebung, in der Mitarbeiter effizient zusammenarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Management-Funktionen: Planung, Organisation, Integration, Steuerung und Kontrolle.
Risiko: Die Nähe oder Möglichkeit eines Schadens oder einer Gefahr.
Sicherheit: Die Garantie der Erfüllung gegebener Anforderungen.
IT-Verwaltung: Der Prozess der Erstellung, Gestaltung und Pflege einer IT-Umgebung, in der die Arbeit in Gruppen effizient und zielgerichtet erfolgt.
3-Tier-Architektur
Besteht aus: Benutzeroberfläche, Geschäftslogik und transaktionaler Datenbankverwaltung.
Strategien für den Übergang in neue Umgebungen
- Überprüfung des Geschäftsmodells anhand definierter Regeln.
- Festlegung einer Technologievision, die organisatorische Funktionen unterstützt.
- Betrachtung des Faktors Mensch als Teil der Modernisierungsstrategie.
- Ermittlung von Möglichkeiten zur Rationalisierung und Reorganisation.
- Einsatz von Beschleunigern zur Portierung bestehender Anwendungen.
- Einführung von Remote-Backup-Diensten.
Delegation von Aufgaben
Ein Administrator muss Aufgaben delegieren und die richtigen Personen für die jeweiligen Rollen benennen. Im IT-Bereich bedeutet dies: Delegieren der Nutzung von Technologien, während die Kontrolle über kritische Systeme (Programme, Zugriffsrechte) beim Administrator verbleibt.
Total Quality Management (TQM) in der IT
Ein Konzept, das die gesamte Organisation auf die Qualität des Kundenservices ausrichtet:
- Mitarbeiterbeteiligung
- Fokus auf Kunden
- Benchmarking
- Kontinuierliche Verbesserung
Aufgaben und Zuständigkeiten der IT-Leitung
Analyse und Tätigkeitsbeschreibung: Die Basis aller Prozesse ist die klare Definition von Aufgaben und Anforderungen für jede Position.
Zuständigkeiten der Führungskräfte
- Verwaltung und Überwachung der technischen und administrativen Einrichtungen.
- Organisation von Funktionen und Verantwortlichkeiten sowie deren Aktualisierung.
- Implementierung neuer Technologien oder Ressourcen.
- Sicherung und Stärkung des strukturellen Kapitals.
- Verwaltung von Hardware, Software und physischen IT-Ressourcen.
- Erstellung regelmäßiger Tätigkeitsberichte.
- Durchführung und Dokumentation regelmäßiger Abteilungsbesprechungen.
Organisationsstrukturen
Organisationen: Gruppen von Menschen, die gemeinsame Ziele verfolgen, rational handeln und bestimmten Einschränkungen sowie Ressourcen unterliegen.
Ziele und Mission: Die Festlegung von Zielen dient als Leitfaden. Die Mission definiert die Existenzberechtigung und das Kerngeschäft der Organisation.
1.6.1 Unternehmerische Organisation
Unternehmer: Innovativ, flexibel, dynamisch, risikobereit und wachstumsorientiert. Die Steuerung erfolgt meist zentral durch die Geschäftsführung.
1.6.2 Bürokratische Maschinen (Funktionale Organisation)
Entstanden mit der industriellen Revolution, betont sie die Standardisierung von Arbeitsprozessen.
Einsatzgebiete: Konsumgüterproduktion, öffentliche Verwaltung, Finanzwesen und Sicherheitsbehörden. Das Modell zielt auf Effizienz und Funktionalität durch Routine und Arbeitsteilung ab.
1.6.3 Divisionalisierte Organisation
Die Koordination erfolgt durch die Standardisierung von Produkten. Die einzelnen Abteilungen verfügen über eine hohe Autonomie.
1.6.4 Professionelle bürokratische Organisation
Eine hoch standardisierte Struktur mit vertikaler und horizontaler Dimension, in der Fachkräfte oft durch Kollegen kontrolliert werden.
1.6.5 Ad-hoc-Organisationen
Diese flexible Organisationsform erfordert ein hochgradig koordiniertes Handeln. Sie zeichnet sich durch geringe Komplexität und Formalität aus, ist jedoch oft schwer grafisch darzustellen.