Grundlagen der Klangkunst und Tanz: Musiktheorie & Geschichte

Eingeordnet in Musik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,84 KB

Grundlagen der Klangkunst

  • Rhythmus: Die Kombination von Klängen und Schweigen.
  • Melodie: Der Beginn einer freien Kombination von Noten.
  • Harmonie: Die Kontrolle der Töne zwischen Melodie und Begleitung, basierend auf Gruppen von drei oder mehr Noten.

Form und Beschaffenheit

Die musikalische Form ist eine Art von Textur. Ihre Eigenschaften sind:

  • Sonate: Besteht aus vier Sätzen (langsam, schnell, langsam, schnell).
  • Messe: Dient dem katholischen Ritus; ihre Teile sind: Kyrie, Gloria, Credo.
  • Variation: Eine Veränderung von Melodie und Rhythmus.

Texturarten

Die Textur beschreibt die Beziehung zwischen Stimmen und Geräuschen:

  • Homophonie: Die Stimmen bewegen sich gleichzeitig.
  • Kontrapunkt: Jede Stimme entwickelt ihre eigene Melodie.
  • Melodie mit Begleitung: Eine Stimme hebt sich vom Rest ab.

Tanz und Bewegung

Tanz ist eine menschliche Ausdrucksform durch Gesten und Bewegungen. Wenn Spezialisten dies ausführen, wird es zur Tanzshow, bei der Bewegungen von Händen, Taille und Kopf sowie das Schuhwerk eine wichtige Rolle spielen. Musik kann hierbei als folkloristisch oder akademisch eingestuft werden.

Funktionen des Tanzes

  • Arbeitstanz: Zur Unterstützung der täglichen Arbeit.
  • Ritualtanz: Um Göttern für eine gute Ernte oder gewonnene Schlachten zu danken.

Volkstänze und Gesellschaftstanz

  • Volkstänze: Entstanden in der Gemeinschaft zur Unterhaltung und Erzählung von Geschichten.
  • Kunsttänze: Beispiele sind das Menuett oder die Pavane.
  • Gesellschaftstanz: Schritte müssen in Akademien erlernt werden (z. B. Walzer, Cha-Cha-Cha, Paso Doble).

Orchester und Folklore

Bei Festen spielen Orchester bestehend aus Sängern, Blasinstrumenten, Schlagzeug, Gitarre und Tasteninstrumenten. Folklore bezeichnet Tänze, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, oft beeinflusst durch Religion und Landwirtschaft, und in Kreisen, Linien oder Paaren getanzt werden.

Ballett und zeitgenössischer Tanz

Das fiktive und romantische Ballett stellt die Tänzerin in den Mittelpunkt (z. B. Giselle, Der Nussknacker, Dornröschen, Schwanensee von Tschaikowski).

Modernes Ballett und zeitgenössischer Tanz

Anna Pawlowa war die bedeutendste russische Ballerina. Um 1920 entstand das zeitgenössische Ballett. Merkmale sind:

  1. Neue Bewegungsabläufe
  2. Realistischerer Ausdruck
  3. Gruppenbewegungen
  4. Neue Stile

Verwandte Einträge: