Grundlagen der klassischen Musik: Orchester bis Lied

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Das klassische Orchester

Das Wort Orchester kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Platz zum Tanzen“. Diese Definition geht zurück auf das 5. Jahrhundert n. Chr., als Aufführungen in Freilufttheatern stattfanden. Gegenüber dem Schwerpunkt der Tätigkeit war Raum für die Sänger und Instrumente. Dieser Raum wurde zum Leiter. Heute bezieht sich der Begriff Band auf eine Gruppe von Musikern, die zusammen spielen, mit einer Besetzung von mehr oder weniger Standard-Instrumenten (die genaue Zahl hängt von der Art der Musik ab).

Das Streichquartett

Das Streichquartett gilt als eine der wichtigsten Formen der Kammermusik, da viele der bekannten Komponisten seit dem 18. Jahrhundert Werke für Streichquartett geschrieben haben. Eine musikalische Komposition für vier Interpreten von Streichinstrumenten kann von jedem Typ sein, aber traditionell haben sie vier Sätze innerhalb einer groß angelegten Struktur, ähnlich wie die Symphonie.

Franz Joseph Haydn

Franz Joseph Haydn (Rohrau an der Leitha, 31. März 1732 – Wien, 31. Mai 1809), ein klassischer Komponist, ist einer der führenden Vertreter der klassischen Zeit. Er ist zudem als „Vater der Symphonie“ und als „Vater des Streichquartetts“ bekannt. Sein Bruder Michael war ebenfalls ein Komponist, wenn auch weniger bekannt.

Christoph Willibald von Gluck

Christoph Willibald von Gluck, ein deutscher Komponist böhmisch-deutscher Herkunft, wurde am 2. Juli 1714 in Erasbach (Oberpfalz) geboren und starb am 15. November 1787 in Wien. Er feierte die Premiere seiner ersten Oper, Artaxerxes, im Jahre 1741 in Mailand und blieb bis 1745 in Italien. Danach reiste er nach London, Dresden und Wien.

Die Zarzuela

Die Zarzuela ist eine Form von Musiktheater oder eine musikalische Gattung aus Spanien mit instrumentalen Teilen, Singstimmen (Soli, Duette, Chor) und gesprochenen Teilen. Sie unterscheidet sich von der Oper dadurch, dass sie auf Spanisch gesungen wird und gesprochene Teile anstelle des gesungenen Rezitativs der Oper umfasst. Sie ist auch in Kuba und Venezuela verbreitet, wo Komponisten wie Ernesto Lecuona bzw. José Ángel Montero hervortraten.

Bel Canto

Bel Canto (italienisch für „schöner Gesang“) ist ein Gesangsstil in der Oper, der sich in Italien im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert entwickelte. Er zeichnet sich durch eine vollkommene Legato-Produktion über den gesamten Stimmumfang sowie die Entwicklung virtuoser Merkmale wie Koloraturen, Triller, die Brillanz der Höhen und den perfekten Umgang mit der Atmung aus.

Das Leitmotiv

Ein Leitmotiv ist ein Ton oder eine kurze klangliche Sequenz mit charakteristischen Eigenschaften, die während eines Werkes immer wiederkehrt. Es kann gesungen werden (wie in der Oper) oder instrumental sein (wie in einer Symphonie). Durch die Assoziation wird es mit einem bestimmten poetischen Gehalt identifiziert und tritt jedes Mal auf, wenn dieser thematisiert wird. So kann eine bestimmte Melodie einen Charakter, einen Gegenstand, eine Idee oder ein Gefühl repräsentieren.

Das Lied

Der Begriff Lied stammt aus der deutschen Sprache. In der Geschichte der europäischen Klassik bezieht sich der Begriff auf eine typische Komposition der germanischen Länder, die für einen Sänger mit Klavierbegleitung geschrieben wurde. Diese Art der Komposition entstand in der klassischen Epoche (um 1820), erlebte ihre Blütezeit während der Romantik und entwickelte sich im 20. Jahrhundert weiter. Merkmale sind in der Regel die Kürze der Form, der Verzicht auf belcantistische Virtuosität, die enge Beziehung zum Gedicht und der starke Einfluss des deutschen Volksliedes.

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