Grundlagen der Kommunikation: Dialog, Text und Sprache

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Dialog: Formen und Arten

Ein Dialog ist ein Texttyp, in dem zwei oder mehr Personen das Wort teilen. Er stellt die häufigste Form der Kommunikation im täglichen Leben dar. Der Dialog kann direkt oder über andere Medien erfolgen.

Arten des Dialogs

  • Ungeplant: Spontan, improvisiert und ohne Vorbereitung (z. B. ein alltägliches Gespräch).
  • Geplant: Im Voraus vorbereitet (z. B. Debatten, Diskussionen oder Interviews).

Exposition: Themen erklären

Die Exposition ist ein Text, der ein Thema darstellt oder erklärt.

Struktur der Exposition

  • Einleitung: Einführung in das Thema.
  • Hauptteil (Body): Absätze, in denen das Thema detailliert entwickelt wird.
  • Schlussfolgerung: Eine abschließende Zusammenfassung der wichtigsten Ideen.

Argumentation: Ideen verteidigen

Die Argumentation ist ein Texttyp, der eine bestimmte Idee oder einen Standpunkt verteidigt.

Sprachvarianten und Ausdrucksformen

Die verbale Sprache wird durch das Wort realisiert:

  • Mündlich: Verbreitung von Mund zu Mund.
  • Schriftlich: Übermittlung durch die Schrift.

Stilistische Varianten der Sprache

Je nach Beziehung zwischen Sender und Empfänger gibt es zwei Arten von stilistischen Varianten:

  • Formelle Variante: Eine sorgfältige, präzise und geordnete Sprache mit gebildetem Ausdruck sowie korrekter Rechtschreibung und Zeichensetzung.
  • Umgangssprachliche Variante: Spontaner und lockerer (Alltagssprache unter Freunden). Merkmale: Wiederholungen, Satzabbrüche, Ausrufe, unvollständige Sätze, Sprichwörter, Slogans, Kurzformen, Diminutive und Ergänzungen.

Sprachregister

Sprachregister sind Sprachmuster, die der Sprecher in einer konkreten Kommunikationssituation verwendet. Es ist wichtig, das jeweils angemessene Register zu nutzen.

Wichtigste Register:

  1. Familiär: Verwendung innerhalb der Familie (z. B. Diminutive wie Pili, Mabel; Verwandtschaftsbezeichnungen wie Mutter, Onkel).
  2. Professionell: Verwendung am Arbeitsplatz (z. B. Höflichkeitsformeln wie „Sie“, „Mein Herr“; Grußformeln wie „Guten Morgen“).
  3. Jugendsprache: Verwendung unter Freunden (z. B. Füllwörter wie „Alter“, „quasi“; Abkürzungen wie „Fach“, „Boli“, „Insti“).
  4. Liebevoll: Verwendung von Kosenamen und liebevollen Bezeichnungen.

Der Text und seine Eigenschaften

Ein Text ist die größte Einheit der Kommunikation und vermittelt einen vollständigen Sinn. Die Länge eines Textes variiert stark – von einem einzelnen Wort bis hin zu einem umfangreichen Werk.

Wesentliche Texteigenschaften

  1. Kohärenz: Die Eigenschaft, durch die Aussagen einen Sinn für den gesamten Text ergeben und sich auf dieselbe Realität beziehen.
  2. Kohäsion: Die Eigenschaft, durch die die Aussagen innerhalb des Textes korrekt miteinander verknüpft sind.

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