Grundlagen der Kommunikation und Linguistik
Eingeordnet in Spanisch
Geschrieben am in
mit einer Größe von 3,19 KB
Dialogformen und Kommunikation
Dialog: Ein Text, der in Zusammenarbeit zwischen mehreren Partnern aufgebaut ist, wobei die Beteiligten abwechselnd als Sender und Empfänger agieren.
Dialog-Merkmale: Charakterisiert durch eine alltägliche, entspannte Aussprache und die gemeinsame Verwendung von Sprache, um Anliegen oder Ausrufe zu formulieren.
Setup-Dialog: Ein moderiertes Gespräch, bei dem eine Person leitet und regelt, während Teilnehmer oder Experten auf dem Gebiet diskutieren (z. B. Interviews).
Literarische Dialoge: Diese finden sich in literarischen Werken und Erzählungen, wo sie entweder direkt oder indirekt eingebunden sind.
- Unmittelbarkeit: Der Erzähler unterbricht die Erzählung und lässt die Figuren durch Verben (z. B. „er sagte“, „sie antwortete“) direkt sprechen.
- Indirekte Rede: Der Erzähler fasst zusammen, was die Figuren ausdrücken möchten.
Expositorische Texte
Exposition: Ein zusammengesetzter Text, der Ideen oder Theorien klar präsentiert (z. B. in Prüfungen, Büchern oder Konferenzen).
Eigenschaften: Informationen werden in differenzierten Teilen präsentiert, oft unterteilt durch Überschriften, Fragen und didaktische Beispiele.
- Verknüpfungen: Verwendung von Links, um den Hörer zu leiten (z. B. „in erster Linie“, „dann“).
- Ursache oder Wirkung: Hilft dem Hörer, die dargelegten Ideen besser zu verstehen.
- Opposition: Markiert den Kontrast zwischen verschiedenen Ideen.
Argumentation
Argumentation: Ein Text, der das Publikum davon überzeugen soll, dass bestimmte Ideen besser sind als andere. Anwendung findet dies im Alltag, im Fernsehen und in den Wissenschaften.
- These: Die Idee, die verteidigt wird.
- Argumente: Die Ideen, die die These stützen.
- Kausale Verknüpfungen: weil, da, deshalb, folglich, also.
- Oppositionelle Verknüpfungen: dennoch, obwohl, aber, trotz.
Linguistik: Die Wissenschaft der Sprache
Die Linguistik ist die wissenschaftliche Erforschung der Sprache als Kommunikationssystem.
- Phonetik und Phonologie: Untersuchung von Lauten und kleinsten Einheiten ohne eigene Bedeutung (Phoneme).
- Grammatik: Untersuchung der Funktionsweise von Zeichen.
- Semantik: Studie über Wörter und deren Bedeutung.
- Morphologie: Untersuchung von Wörtern und ihren Bestandteilen.
- Syntax: Untersuchung der Kombination von Einheiten zur Bildung komplexerer Strukturen.
Wortbildung und Morpheme
- Flexionsmorpheme: Werden an die Wurzel angefügt, um grammatikalische Bedeutung zu vermitteln.
- Derivationsmorpheme: Werden verwendet, um neue Wörter aus anderen Formen zu bilden (z. B. zur Kennzeichnung von Größe, Ironie oder Zuneigung).