Grundlagen der körperlichen Aktivität und Erholung

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Körperliche Aktivität und Bildung

Körperliche Aktivität wird in Schulen durch den Sportunterricht vermittelt. Die Ziele sind:

  • Motorik: Entwicklung motorischer Fähigkeiten, Spiele, Sport, Tanz und Choreografie.
  • Konditionstraining: Verbesserung der körperlichen Fitness und motorischer Qualitäten.
  • Wertebildung: Hygiene, Lebensmittelsicherheit, Medienkompetenz, Zusammenarbeit und Leistungsbereitschaft.

Freizeit- und utilitaristische Aktivität

Diese Aktivitäten dienen der Erfüllung von Verpflichtungen oder der persönlichen Freizeitgestaltung:

  • Soziale Beziehungen: Sportliche Begegnungen, Wettbewerbe, Volkstänze.
  • Freizeit: Aktivitäten in der Natur, Spiele und Tänze.
  • Utilitaristische Aktivität: Unterteilt in Gesundheit (Gymnastik, Rehabilitation) und Arbeit (Profisport, Tanz).

Physische Handlungsfelder

Rhythmischer Ausdruck

Basiert auf Rhythmus, Ausdruck und Bewegung:

  • Körperausdruck: Pantomime und Ausdrucksspiele.
  • Tanz: Volkstanz, Hallentanz.
  • Rhythmische Systeme: Jazz-Gymnastik, Aerobic.

Sportliche Betätigung

Kann mit zwei Zielen ausgeübt werden: Wettkampf und Erholung.

  • Erholung: Alternative Spiele und Aktivitäten in der Natur.
  • Wettkampf: Mannschaftssport, Individualsport und traditionelle Sportarten.

Erholung und Freizeit

Erholung ist eine freiwillige Tätigkeit in der Freizeit.

Merkmale der Erholung

  • Spaß: Das Hauptziel ist die Freude an der Bewegung.
  • Inklusivität: Offen für alle Altersgruppen und Geschlechter.
  • Flexibilität: Regeln werden an die Gruppe angepasst, um niemanden auszuschließen.
  • Spontaneität: Freiwillige Teilnahme ermöglicht Genuss.
  • Technik: Individuelle Anpassung an das motorische Niveau; Sicherheit steht vor Leistung.

Spiele

Spiele sind kulturelles Erbe, das über Generationen weitergegeben wird.

Merkmale des Spiels (nach Huizinga)

  • Freiwilligkeit: Spiel entsteht aus dem inneren Drang heraus.
  • Distanz: Ermöglicht das Verlassen des Alltags.
  • Ungewissheit: Der Ausgang ist offen.
  • Regelwerk: Spiel folgt einer internen Ordnung.
  • Begrenzung: Findet in festen Zeit- und Raumgrenzen statt.
  • Geselligkeit: Fördert den sozialen Zusammenhalt.

Spieltypen

  • Geschicklichkeitsspiele: Fokus auf Grobmotorik (z. B. Fangspiele, Gleichgewichtsübungen, Kraftspiele).
  • Handhabungsspiele: Nutzung von Geräten (z. B. Werfen, Fahren, Schlagen).
  • Sensorische Spiele: Fokus auf Wahrnehmung (visuell, taktil, auditiv).
  • Lieder- und Tanzspiele: Basieren auf Rhythmus und Ausdruck.

Alternative Aktivitäten

Diese entstehen aus dem Bedürfnis nach neuen Sensationen und unkonventionellen Bewegungsformen.

  • Gruppenspiele: Inline-Hockey, Frisbee.
  • Einzelaktivitäten: Skateboard, Radfahren.
  • Gegnerspiele: Fußball, Tennis, Padel.

Aktivitäten in der Natur

Entstanden im 19. Jahrhundert als pädagogische Initiative für Kinder, entwickelten sie sich schnell zu populären Freizeitaktivitäten für Vereine und Fans.

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