Grundlagen der Krankheitslehre: Definitionen und Ursachen
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Definition von Krankheit
Die WHO definiert Krankheit als einen Zustand, in dem die soziale Funktion der geistigen, emotionalen, körperlichen oder seelischen Entwicklung einer Person verringert oder verändert ist. Im Vergleich zu den Erfahrungen einer gesunden Person wird Krankheit als ein Mangel an Harmonie zwischen den Elementen verstanden, die den Menschen bilden.
Management von Krankheiten
Die Pathologie ist die Wissenschaft von der Diagnose von Krankheiten. Sie bildet die Basis, um auf Basis der vorliegenden Ereignisse einen Behandlungsplan zu erstellen und die Ziele der Genesung zu erreichen.
Klinische Untersuchung
Zur Diagnose nutzt die Klinik drei verschiedene Arten von Informationen:
- Zeichen: Objektive Daten aus der Untersuchung durch den Arzt.
- Symptome: Subjektive Veränderungen, die der Patient wahrnimmt und beschreibt.
- Zusätzliche Tests: Informationen durch die Anwendung verschiedener diagnostischer Techniken.
Infektiöse und parasitäre Krankheiten
Diese werden durch biologische Erreger verursacht. Der Verlauf gliedert sich in:
- Inkubationszeit: Zeit zwischen dem Eintritt des Erregers in den Körper und den ersten Symptomen.
- Fensterzeit: Zeit zwischen der Infektion und der Antikörperproduktion.
- Entwicklung: Fortschreiten der Krankheit mit den entsprechenden Symptomen.
- Rekonvaleszenz: Zeitraum nach Überwindung der Krankheit, bis der Körper wieder seinen ursprünglichen Zustand erreicht hat.
Erreger und Krankheitsgruppen
- Prion-Krankheiten: Pathogene Prionen sind Proteine mit einer veränderten Konfiguration im Vergleich zu körpereigenen Proteinen.
- Virale Krankheiten: Erreger sind Viren, azelluläre Partikel, die aus einer Nukleinsäure bestehen, die von einer Proteinhülle umgeben ist. Sie vermehren sich, indem sie die Maschinerie der infizierten Zellen nutzen. Die Behandlung ist kompliziert, da sie nicht direkt gegen den Stoffwechsel der Viren wirken kann.
- Bakterielle Krankheiten: Werden durch einzellige Prokaryonten mit sehr einfacher Struktur verursacht.
- Pilzinfektionen (Mykosen): Pilze sind eukaryotische Organismen. Da ihre Organisation der unseren ähnelt, ist die Behandlung oft schwierig.
- Protozoen-Krankheiten: Werden durch einzellige, heterotrophe Eukaryonten verursacht. Die Ausbreitung erfolgt oft durch kontaminierte Lebensmittel, Wasser oder Insektenstiche (Vektoren).
Nichtinfektiöse Krankheiten
Krebs wird durch verschiedene Methoden behandelt:
- Chirurgie: Sehr effektiv bei lokalisierten Tumoren.
- Strahlentherapie: Zerstört schnell teilende Zellen (Tumorzellen), kann aber auch gesundes Gewebe wie Haut, Darmwand oder Keimdrüsen schädigen.
- Chemotherapie: Einsatz von Antimitotika, die gezielt auf sich schnell teilende Tumorzellen wirken.
Herz-Kreislauf-Krankheiten
Ein Schlaganfall tritt auf, wenn das Gehirn plötzlich nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird.