Grundlagen der Krebstherapie: Methoden und Behandlungen

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Grundlagen der Krebstherapie

Die Grundlage der Krebsbehandlung liegt in der Eliminierung von Tumoren durch verschiedene medizinische Ansätze: Chirurgie, Chemotherapie, Immuntherapie und Strahlentherapie.

Chemotherapie

Die Chemotherapie nutzt antikarzinogene Wirkstoffe:

  • DNA-Interaktion: Wirkstoffe wie Oxaliplatin, Anthrazykline oder Cyclophosphamid wirken direkt auf die DNA.
  • Mitose-Hemmung: Taxane und Vinblastin interagieren mit der Bildung der mitotischen Spindel.

Häufige Nebenwirkungen sind Haarausfall oder eine verringerte Leukozytenzahl.

Immuntherapie

Diese basiert auf der Stimulation des Immunsystems, um eine Antwort gegen Tumore auszulösen:

  • Interferon-alpha: Kann das Tumorwachstum reduzieren.
  • Impfstoffe: Nutzen Antigene, die in Krebszellen vorhanden sind, um die Immunabwehr zu stimulieren.
  • Monoklonale Antikörper: Gezielte Bekämpfung von Krebszellen.

Strahlentherapie

Hierbei wird ionisierende Strahlung eingesetzt, um Krebszellen durch Veränderungen in ihrer DNA abzutöten. Man unterscheidet zwischen externer Strahlentherapie, photodynamischer Therapie und internen Verfahren.

Chirurgische Eingriffe

Die Chirurgie umfasst die direkte Manipulation des Organismus zur Diagnose oder zur Reparatur anatomischer Schäden. Dank moderner Anästhesie sind diese Eingriffe schmerzfrei.

Chirurgische Fachgebiete:

  • Allgemeinchirurgie: Operationen am Magen-Darm-Trakt, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse und Brust.
  • Herzchirurgie: Korrektur kardialer Erkrankungen.
  • Neurochirurgie: Behandlung des Nervensystems und seiner Schutzhüllen.
  • Gefäßchirurgie: Eingriffe an Blut- und Lymphgefäßen.
  • MKG-Chirurgie: Erkrankungen von Mund, Gesicht und Hals.
  • Plastische und rekonstruktive Chirurgie: Reparatur von Schäden durch Unfälle oder Traumata.
  • Orthopädische Chirurgie: Behandlung von Knochen, Gelenken und Muskeln.
  • Kinderchirurgie: Korrektur von Krankheiten oder Störungen bei Kindern.

Minimalinvasive und spezielle Verfahren:

  • Arthroskopie und Laparoskopie: Eingriffe in Gelenken und der Bauchhöhle.
  • Herzkatheteruntersuchung: Zugang zum Herzen durch einen kleinen Schlauch.
  • Fetalchirurgie: Eingriffe an Föten im Mutterleib.

Transplantationschirurgie

Diese Technik ersetzt irreversibel geschädigte Organe oder Gewebe durch Spenderorgane.

Arten der Transplantation:

  • Autotransplantation: Gewebe stammt vom selben Individuum.
  • Syngene Transplantation: Spender und Empfänger sind genetisch identisch.
  • Allotransplantation: Spender und Empfänger gehören derselben Art an, sind aber genetisch verschieden.
  • Xenotransplantation: Spender und Empfänger gehören verschiedenen Arten an.

Die Abstoßung ist eine Reaktion des körpereigenen Immunsystems des Empfängers, das die Antigene der transplantierten Zellen erkennt und versucht, diese zu zerstören.

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