Grundlagen der Lagerhaltung und Bestandsverwaltung

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Anlagentyp und Geschäftsmodell

  • Anlagentyp: Workshop.
  • Medium: Subsistenz und Lagerhaltung von Artikeln für den Werkstattbedarf.
  • Offizieller Service: Neben dem Eigenverbrauch dient dieser Shop auch dem Verkauf von Ersatzteilen an externe Kunden.
  • Teile: Das Unternehmen ist auf die Lieferung von Ersatzteilen für Kunden und Werkstätten spezialisiert und betreibt selbst keine Werkstatt.
  • Hersteller: Die Produkte entsprechen den Vorgaben der Fahrzeughersteller oder Komponentenhersteller.

Die Ersatzteile werden an Ämter oder Lagerhallen geliefert. Das Umsatzvolumen (VI) ist der monatliche Betrag der verkauften Produkte.

Kosten der Lagerhaltung

  • Anschaffungskosten: Kosten durch Produktnachfrage und Transport vom Lieferanten in unsere Halle.
  • Lagerkosten: Kosten für die Unterbringung und Lagerung der Produkte.
  • Betriebskosten: Kapitalbindungskosten, da das im Lagerbestand gebundene Kapital erst durch den Verkauf wieder frei wird.
  • Kostenmanagement: Personalkosten für die laufende Verwaltung des Lagers.
  • Fehlmengenkosten: Immaterielle Kosten, die entstehen, wenn ein Produkt nicht vorrätig ist und der Kunde zur Konkurrenz abwandert.

Ein wichtiger Parameter ist der Lagerumschlag (ROT): ROT = VI / ST (wobei VI das Verkaufsvolumen und ST die Anzahl der gelagerten Produkte ist). Die Rotation gibt an, wie oft der Lagerbestand in einem Zeitraum umgeschlagen wurde.

Einflussfaktoren auf die Lagerhaltung

  • Mindestbestellmenge: Vom Lieferanten vorgegebene Mindestmengen bei einer Bestellung.
  • Lieferzeit (E): Zeitspanne zwischen der Bestellung und dem Eintreffen der Ware im Lager.
  • Umsatzgeschwindigkeit: Unterscheidung zwischen schnell drehenden Gütern und Produkten mit normalem oder geringem Verbrauch.
  • Produktpreis: Hohe Preise können das Interesse an einer Lagerhaltung mindern.
  • Energieeffizienz: Produkte mit sehr geringem Umsatz können aufgrund niedrigen Verbrauchs dennoch von Interesse sein.

Lagerverwaltung: Physische Handhabung

  • Wareneingangskontrolle: Überprüfung der gelieferten Produkte auf Übereinstimmung mit den Bestellungen.
  • Produktplatzierung: Einlagerung der Produkte an den dafür vorgesehenen Positionen.
  • Kommissionierung: Zusammenstellung der von Kunden angeforderten Produkte.
  • Inventur: Physische Zählung aller Produkte im Lager.

Bestandsführung: Administrative Aufgaben

  • Verhandlungen mit Lieferanten: Suche nach Produkten und Festlegung von Konditionen (Preis, Qualität etc.).
  • Festlegung der Lagerbestände: Bestimmung der Produkte und der jeweiligen Mengen im Lager.
  • Beschaffungssysteme: Festlegung der Bestellpolitik.
  • Bestandskontrolle: Abgleich zwischen theoretischem und tatsächlichem Bestand.
  • Rentabilitätsanalyse: Berechnung der Parameter zur Bestimmung von Gewinn und Investitionsrendite des Lagers.

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