Grundlagen der Linguistik: Konsonanten und Satzarten
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Konsonanten und ihre Artikulation
Konsonanten werden durch eine Blockade des Luftstroms im Sprechapparat gebildet. Je nach beteiligten Organen unterscheidet man:
- Bilabiale Konsonanten (p / b): Beide Lippen werden zusammengeführt.
- Dentale Konsonanten (t / d): Die Zunge findet Unterstützung an den Zähnen.
- Velare Konsonanten (k / g): Die Zunge berührt den weichen Gaumen.
Klassifizierung von Satzarten
Aussagesätze (Enunziative Sätze)
Sie drücken eine Tatsache oder einen Gedanken aus. Sie können positiv oder negativ sein und stehen meist im Indikativ.
Fragesätze (Interrogativsätze)
Sie dienen der Informationsbeschaffung und enden mit einem Fragezeichen. Man unterscheidet:
- Gesamtfragen: Erfordern eine Ja/Nein-Antwort.
- Teilfragen: Werden durch Fragewörter eingeleitet.
Ausrufesätze (Exklamativsätze)
Sie drücken Emotionen wie Überraschung, Freude oder Sorge aus. Sie werden oft durch Partikeln eingeleitet, stehen im Indikativ und enden mit einem Ausrufezeichen.
Befehlssätze (Imperativsätze)
Sie dienen dazu, Befehle, Verbote oder Bitten zu äußern. Oft wird ein Vokativ zur direkten Ansprache genutzt. Positive Imperative stehen im Indikativ, negative Imperative im Konjunktiv.
Zweifels- und Wunschsätze
- Dubitative Sätze (Zweifelsätze): Drücken eine Handlung als wahrscheinlich oder hypothetisch aus, oft durch Adverbien oder Periphrasen.
- Optativsätze (Wunschsätze): Drücken einen Wunsch aus und stehen im Konjunktiv, oft eingeleitet durch Wörter wie „hoffentlich“.
Phrasen und Redewendungen
Phrasen und Redewendungen sind feste Wortgruppen mit einer einheitlichen Bedeutung, die oft schwer wörtlich zu übersetzen sind. Man unterscheidet:
- Redewendungen (Klischees): Enthalten ein Verb (z. B. die Zunge beißen, ein Stück Brot).
- Phrasen: Enthalten kein Verb (z. B. von Kopf bis Fuß).