Grundlagen der Löslichkeit und Konzentrationsangaben

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Was ist Löslichkeit?

Löslichkeit ist ein Maß für die Fähigkeit eines Stoffes, sich in einem anderen zu lösen. Sie kann in Mol pro Liter, Gramm pro Liter oder als Prozentsatz ausgedrückt werden. Unter bestimmten Umständen kann die Konzentration das Maximum überschreiten; man spricht dann von übersättigten Lösungen. Die bevorzugte Methode zur Herstellung einer solchen Lösung ist das Erhitzen der Probe.

Definition: Fester Körper

Ein fester Körper ist einer der drei Aggregatzustände der Materie und zeichnet sich dadurch aus, dass er sich Änderungen in Form und Volumen widersetzt.

Maximale Löslichkeit

Die Löslichkeit beschreibt die maximale Menge einer Substanz, die sich bei einer bestimmten Temperatur in einer festgelegten Menge Lösungsmittel lösen kann.

Konzentrationsangaben

Molarität (M)

Die Molarität (M), auch molare Konzentration genannt, ist die Anzahl der Mole des gelösten Stoffes pro Liter Lösung. Beispiel: Wenn 0,5 Mol eines Stoffes in 1000 ml Lösung gelöst sind, beträgt die Konzentration 0,5 M (0,5 molar).

Zur Vorbereitung einer solchen Lösung wird der Stoff meist zunächst in einem kleineren Volumen (z. B. 300 ml) gelöst, in einen Messkolben überführt und anschließend mit Lösungsmittel auf 1000 ml aufgefüllt.

Molalität (m)

Die Molalität (m) ist die Anzahl der Mole des gelösten Stoffes pro Kilogramm Lösungsmittel (nicht pro Liter Lösung). Zur Vorbereitung muss kein Messkolben verwendet werden; die Lösung kann in einem Becherglas unter Verwendung einer Analysenwaage hergestellt werden.

Faktoren, die die Löslichkeit beeinflussen

  • a) Kontaktoberfläche: Die Wechselwirkung zwischen gelöstem Stoff und Lösungsmittel erhöht sich bei größerer Oberfläche, wodurch sich der Körper schneller löst.
  • b) Agitation (Rühren): Durch Schütteln der Lösung werden Grenzschichten aufgebrochen, was den Kontakt zwischen den Molekülen des Stoffes und des Lösungsmittels fördert.
  • c) Temperatur: Eine höhere Temperatur begünstigt die Bewegung der Moleküle. Die Energie der festen Teilchen steigt, wodurch sie die Oberfläche leichter verlassen können.
  • d) Druck: Dieser Faktor betrifft primär die Löslichkeit von Gasen und ist zu dieser direkt proportional.

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