Grundlagen der marxistischen Theorie und des Materialismus
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Die marxistische Theorie: Eine globale Weltsicht
Die marxistische Theorie ist eine Weltsicht, eine globale Vision der Natur und des Menschen. Sie wendet sich gegen christliche und individualistische Konzeptionen. Sie weigert sich, eine Hierarchie zu externen Personen zu schaffen, akzeptiert diese jedoch nicht als endgültig, unter Berücksichtigung des Bewusstseins des Einzelnen. Sie warnt davor, Wirklichkeiten jenseits dieser Bewertung als natürliche Gegebenheiten (außen), Übung (Arbeit), soziale und historische Faktoren (ökonomische Struktur der Gesellschaft, soziale Klassen) zu betrachten.
Der Materialismus als philosophisches Fundament
Die Philosophie des Marxismus ist der Materialismus. Der historische Materialismus ist die Untersuchung der allgemeinen Gesetze, die die Entwicklung von Gesellschaften erklären. Ziel ist es, die Mechanismen für die Entstehung, Entwicklung und den Untergang einer Gesellschaft aufzuklären. Nur das Wissen über die Bewegungsgesetze von Gesellschaften kann zu einer wissenschaftlichen Prognose führen, um zukünftige Entwicklungen zu beeinflussen und zu verwalten.
Das Konzept der Produktion
Dieses Konzept geht von einer Analyse des Produktionsprozesses aus. Das Produktionskonzept ist von entscheidender Bedeutung in der marxistischen Theorie, da der Mensch durch den Produktionsprozess seinen Lebensstandard bestimmt, welcher dem geistigen Leben zugrunde liegt. Zusammenfassend lässt sich sagen: Entsprechend den materiellen Bedingungen und dem Entwicklungsstand der Produktivkräfte organisiert der Mensch die Herstellung in einer bestimmten Form und tritt in bestimmte Produktionsverhältnisse ein.
Infrastruktur und Überbau
Die Gesamtheit der Produktionsverhältnisse eines Systems bildet die sogenannte wirtschaftliche Infrastruktur. Auf dieser wirtschaftlichen Basis der Gesellschaft beruhen die Institutionen, denen bestimmte Formen des sozialen Bewusstseins entsprechen. Die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und spirituellen Prozess.
Wandel und Revolution
Der Übergang von einer Produktionsweise zur nächsten erfolgt nicht automatisch. Er geschieht, wenn Widersprüche zwischen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen auftreten und die bestehende Produktionsweise zu einem Hindernis für die Entwicklung wird. Durch die Veränderung der Wirtschaftsstruktur revolutioniert sich der gesamte Überbau mehr oder weniger schnell:
- Keine Gesellschaft verschwindet, bevor alle produktiven Kräfte, die in ihr enthalten sind, entwickelt wurden.
- Neue und höhere Produktionsverhältnisse entstehen nie, bevor die materiellen Bedingungen für ihre Existenz innerhalb der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet wurden.