Grundlagen der menschlichen Fortpflanzung
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Menschliche Fortpflanzung
Die sexuelle Fortpflanzung ist die Vereinigung von zwei Zellen, die jeweils von einer anderen Person stammen.
Grundbegriffe
- Gonaden: Geschlechtsorgane, die Gameten produzieren.
- Testes (Hoden): Zwei Drüsen, die sich außerhalb des Körpers in einer Tasche, dem Hodensack, befinden.
- Ovarien (Eierstöcke): Die weiblichen Gonaden, die Sexualhormone und Eizellen produzieren.
- Pubertät: Der Lebensabschnitt, in dem der Mensch die Fähigkeit zur Fortpflanzung erwirbt.
Sexuelle Merkmale
- Primäre Geschlechtsmerkmale: Die Gonaden und die Fortpflanzungsorgane, die für die Befruchtung notwendig sind sowie die weiblichen Strukturen, die den Embryo bis zur Geburt beherbergen.
- Sekundäre Geschlechtsmerkmale: Unterschiede zwischen männlich und weiblich; bei Männern entwickeln sich Muskeln, Körperbehaarung und die Stimme wird tiefer.
Gametenbildung
- Spermatogenese: Der Prozess der Bildung männlicher Gameten.
- Oogenese: Der Prozess der Bildung weiblicher Gameten.
Adoleszenz
Diese Phase liegt meist zwischen dem 9. und 18. Lebensjahr:
- Bei Jungen: Beginn der Spermienproduktion und erste Ejakulation.
- Bei Mädchen: Die erste Menstruation wird als Menarche bezeichnet.
Männliches Fortpflanzungssystem
Die Spermien werden im Nebenhoden für etwa 10 Tage gespeichert. Über den Samenleiter gelangen sie in die Bauchhöhle zur Prostata, wo sie mit der Harnröhre verbunden werden. Drüsen wie die Samenblase sondern eine alkalische Flüssigkeit ab, die als Schmiermittel dient. Der Penis dient dazu, die Spermien in den weiblichen Genitaltrakt abzugeben.
Aufbau der Spermien
- Kopf: Enthält den Zellkern mit 23 Chromosomen und sehr wenig Zytoplasma.
- Mittelstück: Enthält zahlreiche Mitochondrien, die Energie für die Bewegung liefern.
- Schwanz: Enthält die Geißel, die das Spermium antreibt.
Weibliches Fortpflanzungssystem
Die Eierstöcke enthalten die Eizellen. Die Eileiter verbinden die Eierstöcke mit der Gebärmutter (Uterus). Die Gebärmutter ist ein muskulöses Organ mit dicken Wänden, das mit der Vagina verbunden ist. Die Vagina ist ein langer Kanal, und die Vulva wird durch die großen und kleinen Schamlippen gebildet.
Unfruchtbarkeit
Die Unfähigkeit einer Person zur Fortpflanzung, oft verursacht durch Degeneration der Samenleiter oder eine geringe Hormonproduktion.
Empfängnisverhütung
- Barriere-Methoden: Kondom und Diaphragma.
- Mechanische Methoden: Spirale (IUP).
- Chirurgische Methoden: Tubenligatur und Vasektomie.
Assistierte Reproduktion
Stimulation, künstliche Befruchtung und In-vitro-Fertilisation (IVF).
Wichtige Geschlechtskrankheiten
Gonorrhoe, Syphilis, Herpes, AIDS, Hepatitis B, Trichomoniasis und Candidiasis.