Grundlagen der Metaphysik: Definition und Bedeutung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,37 KB

Themen der Metaphysik

Das Wort „metaphysisch“ wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. geprägt, um ein Buch zu beschreiben, das sich mit den Dingen jenseits des Körperlichen und den ersten Prinzipien aller Wissenschaften befasste. Es etablierte sich als Begriff für jene Fähigkeiten, die nicht den positiven Wissenschaften zuzuordnen sind. Bei der Recherche nach metaphysischer Wahrheit geht es um Wissen, die Seele, Gott, das Gute, das Böse, Freiheit, den Tod und den Sinn des Lebens.

Unterschiede zwischen Naturwissenschaft und Philosophie

Naturwissenschaften und Philosophie unterscheiden sich nicht nur in ihren Studienfächern, sondern auch in der Art ihrer Überprüfung:

  • Wissenschaften: Sie bestimmen ihr Untersuchungsobjekt präzise, verfeinern ihre Prüfverfahren stetig und nutzen eine exakte Sprache. Die Stärke wissenschaftlicher Erkenntnisse ist so groß, dass sie unter Experten weitgehend Konsens finden.
  • Philosophie: Sie besitzt nicht die gleiche Eindeutigkeit in ihren Aussagen. Philosophen sind sich oft uneinig über Fragen, Sprache, Methoden oder Ergebnisse.

Die Rolle der Metaphysik

Wie Aristoteles sagte: „Wissenschaft soll beantragt werden.“ Die Philosophie und Metaphysik scheinen immer an der „Grenze“ zu arbeiten, um die umstrittensten Bereiche des Wissens zu adressieren. Dennoch darf man nicht vergessen, dass es auch in der Philosophie Fortschritte gibt, die neben den Problemen auch hinreichend gerechtfertigte und allgemein akzeptierte Lösungen hervorbringen.

Bedeutung philosophischer Theorien

Die Fragen befassen sich mit philosophischen Ideen, die tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben von Individuen und Gemeinschaften haben. Deshalb ist es wichtig, die Wahrheit zu beurteilen. Die Werke von Philosophen können wie folgt betrachtet werden:

  • Geschichten: Als persönliche Sichtweise auf die Welt.
  • Theorien: Mit universellem Wahrheitsanspruch und zugrunde liegenden Ursachen, an denen die Stärke der Beweise getestet werden kann.

Hinreichend bestätigte philosophische Theorien bilden die „philosophische Wissenschaft“. Autobiografische Ansätze können uns zwar helfen, sind jedoch oft nur persönliche Wahrheiten, die einer weiteren Bewährung bedürfen.

Verwandte Einträge: