Grundlagen der Meteorologie: Begriffe und Zirkulation

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Wichtige meteorologische Fachbegriffe

  • Solstice (Sonnenwende): Der Zeitpunkt, an dem die Sonnenstrahlen senkrecht auf die Tropen treffen.
  • Klima: Die Bewertung der Abfolge regulärer Wetterzustände über einen längeren Zeitraum.
  • Barlovento (Luv): Die dem Wind zugewandte Seite eines Hangs.
  • Sotavento (Lee): Die dem Wind abgewandte Seite eines Hangs.
  • Gale (Sturm): Das Aufeinandertreffen von Luftmassen aus den Polarregionen und den Tropen.
  • Depression (Tiefdruckgebiet): Eine Luftmasse mit einem Druck von weniger als 1015 mb.
  • Niederschlag: Wasser, das in flüssiger oder fester Form aus Wolken auf die Erdoberfläche fällt. Er wird mit dem Regenmesser in Millimetern (mm) oder Litern pro Quadratmeter (l/m²) gemessen und auf Karten durch Isohyeten dargestellt – Linien, die Punkte mit gleichem Niederschlag verbinden.
  • Atmosphärischer Druck: Das Gewicht der Luft an einem bestimmten Ort. Er wird mit einem Barometer in Millibar (mb) gemessen und auf Karten durch Isobaren dargestellt – Linien, die Punkte mit gleichem Druck verbinden. Der normale Druck auf Meereshöhe beträgt 1015 mb.
  • Hochdruckgebiet: Ein Gebiet, in dem der atmosphärische Druck über dem Normalwert liegt. Es sorgt meist für stabiles Wetter ohne Niederschlag.
  • Wind: Horizontal bewegte Luft. Seine Geschwindigkeit wird mit einem Anemometer in km/h gemessen, die Richtung mit einer Wetterfahne. Auf Karten wird er durch Pfeile dargestellt, die die Windrichtung anzeigen.

Atmosphärische Zirkulation

Die atmosphärische Zirkulation beschreibt die großräumige Bewegung der Luftmassen, durch die – zusammen mit den Meeresströmungen – Wärme auf der Erdoberfläche verteilt wird. Obwohl das Volumen der Meeresströmungen geringer ist als das der atmosphärischen Zirkulation, ist ihre Bedeutung für den Wärmeaustausch aufgrund der hohen Dichte von Wasser im Vergleich zu Luft enorm.

Die großräumige Struktur der atmosphärischen Zirkulation schwankt zwar von Jahr zu Jahr, bleibt in ihrer Grundstruktur jedoch konstant. Einzelne Wettersysteme – wie Tiefdruckgebiete in den mittleren Breiten oder tropische Konvektionszellen – treten jedoch „zufällig“ auf. Daher ist das Wetter über einen längeren Zeitraum (derzeit etwa zehn Tage in der Praxis) kaum präzise vorhersagbar. Das Klima hingegen, als Mittelwert dieser Systeme, ist sehr stabil.

Temperatur

Die Temperatur ist der Wärmegrad der Luft. Sie wird mit einem Thermometer in Grad Celsius gemessen und auf Karten durch Isothermen dargestellt – Linien, die Punkte mit der gleichen Temperatur verbinden.

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