Grundlagen der Mikroökonomie: Wichtige Begriffe erklärt
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Grundlagen der Mikroökonomie
Marktkonzepte und Effizienz
- Ineffizienz: Wenn die tatsächlichen Kosten des Verbrauchs von anderen getragen werden, die nicht am Austausch teilgenommen haben (z. B. Konsum von Schnupftabak).
- Opportunitätskosten: Der Wert dessen, worauf man verzichtet, um etwas anderes zu erhalten.
- Komparativer Vorteil: Wer ein Gut mit niedrigeren Opportunitätskosten herstellen kann.
- Absoluter Vorteil: Die Fähigkeit, ein Produkt effizienter als andere herzustellen.
- Wettbewerbsorientierter Markt: Ein Markt mit vielen Anbietern und Käufern gleichartiger Waren, bei dem kein Einzelner den Preis beeinflussen kann.
- Marktgleichgewicht: Der Preis, bei dem Angebot und Nachfrage ausgeglichen sind (Market-Clearing-Preis).
- Ressourcenverschwendung: Entsteht durch Höchstpreise, die zu Verknappung führen (z. B. Zeitverlust bei der Suche nach Waren).
Aussagen und Güterarten
- Positive Aussagen: Beschreibende Aussagen über die Realität (z. B. „Amerikanische Arbeiter sind produktiver“).
- Normative Aussagen: Wertende Aussagen darüber, wie die Welt sein sollte (z. B. „Die Regierung sollte Importe verbieten“).
- Substitutionsgut: Ein Gut, das ein anderes ersetzt, weil es günstiger ist (z. B. Donuts statt Brötchen).
- Komplementärgut: Güter, die zusammen konsumiert werden (z. B. Fußballticket + Parkplatz).
- Inferiores Gut: Ein Gut, dessen Nachfrage bei steigendem Einkommen sinkt (z. B. Busfahren).
Elastizität und Steuern
- Preiselastizität der Nachfrage: Das Verhältnis der prozentualen Nachfrageänderung zur prozentualen Preisänderung.
- Faktoren der Elastizität: Verfügbarkeit von Substituten, Notwendigkeit des Gutes (Luxus vs. Grundbedarf) und Zeitfaktor.
- Elastizitätswerte: Elastisch bei Werten über 1, unelastisch bei Werten unter 1.
- Steuerlast: Bei geringer Nachfrage und hohem Preis tragen meist die Verbraucher die Steuerlast; bei hoher Nachfrage und niedrigem Angebot die Hersteller.
Kosten, Nutzen und Marktversagen
- Konsumentenrente: Differenz zwischen der Zahlungsbereitschaft und dem tatsächlich gezahlten Preis.
- Explizite Kosten: Tatsächliche Geldausgaben.
- Implizite Kosten: Entgangene Gewinne oder Opportunitätskosten des eingesetzten Kapitals.
- Grenzkosten: Veränderung der Gesamtkosten durch eine zusätzliche Produktionseinheit.
- Durchschnittskosten: Gesamtkosten geteilt durch die Produktionsmenge.
- Optimale Menge: Punkt, an dem Grenznutzen gleich Grenzkosten ist.
- Marktversagen: Entsteht durch Externalitäten und öffentliche Güter.
- Pigou-Steuer: Steuer zur Reduzierung negativer externer Effekte.