Grundlagen des motorischen Lernens und der Entwicklung

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Frühe Erfahrungen und Lebensprinzipien

Frühe Erfahrungen: Da das Prinzip des Lebens ab dem Augenblick der Befruchtung wirkt, sind diese Erfahrungen für den Organismus von zentraler Bedeutung. Sie treten auf, wenn dieser noch undifferenziert ist, und finden in kritischen Perioden der individuellen Entwicklung statt.

Präassoziative Lernprozesse

Präassoziative Antworten: Zu diesen Phänomenen gehören die Habituation (Gewöhnung), die Sensibilisierung (Bewusstsein), die Pseudokonditionierung sowie die Hemmung.

Das Wesen des Lernens

Das Gelernte: Fast alles menschliche Verhalten ist erlernt. Der Mensch lernt sein ganzes Leben lang. Man sagt, dass ein Verhalten oder eine Erfahrung als Ergebnis von Übung mehr oder weniger stabil im Verhaltensrepertoire erscheint.

Lernen ist der Erwerb oder die Veränderung von Verhalten infolge von Erfahrung. Ein wesentlicher Bestandteil der Lerntheorie ist die Theorie der Informationsverarbeitung.

Motorisches Lernen

Motorische Aktivitäten sind sequenzieller Natur, das heißt, sie erfordern eine Kette von Reizen und Reaktionen, welche die Komplexität dieser Aktivitäten ausmachen. Jede Bewegung kann in verschiedene Phasen oder Momente unterteilt werden.

Die Anzahl der Stufen oder Momente, in die eine Bewegung unterteilt werden kann, bestimmt deren Komplexität (je mehr Phasen, desto größer die Schwierigkeit). Die Fähigkeit, Muskeln unter willentlicher Kontrolle zu bewegen, wird als motorische Fähigkeit bezeichnet.

Motorische Fertigkeiten und Technik

Motorische Fertigkeiten: Die Gesamtheit aller Bewegungen, die ein Individuum willentlich ausführen kann. Diese Fertigkeiten umfassen die Kombination einfacherer Bewegungsabläufe.

  • Grundlegende motorische Fähigkeiten: Gehen, Laufen, Werfen, Springen, Schlagen, Berühren, Schieben.
  • Die Kombination vielfältiger Fähigkeiten lässt andere, komplexere oder spezialisierte Fertigkeiten entstehen (sportliche Komplexe).
  • Die technische Handlung: Eine korrekte und angemessene motorische Aktion zur Lösung einer komplexen sportlichen Problemstellung.
  • Die Sporttechnik: Die gezielte Untersuchung, Beherrschung und Verbesserung sportlicher Bewegungsabläufe.

Begriffsbestimmungen des motorischen Lernens

Der Prozess, durch den die Fähigkeit erworben wird, eine Reihe koordinierter Bewegungen automatisiert auszuführen. Dies steht im Zusammenhang mit der Reifung des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Kapazität des Muskeltonus zur Durchführung von Bewegungen.

  1. Lernen ist eine Veränderung.
  2. Es handelt sich um eine relativ dauerhafte Veränderung.
  3. Es gibt zwei wesentliche Bereiche:
    • Biologisch: Basierend auf biologischen Veränderungen, die das Subjekt während seiner Entwicklung und körperlichen Reifung durchläuft.
    • Psychologisch: Die Einflüsse der Umwelt auf das Lernen.
  4. Es muss in umfassender Weise gelernt werden. Es geht nicht nur um den Erwerb einer konkreten Geste, sondern um die Steigerung der Effektivität in einer bestimmten Situation.

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