Grundlagen der Musiktheorie und Popmusik
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Tonhöhe
Die Tonhöhe ist die Eigenschaft eines Klangs, die es uns ermöglicht, zwischen akut (hoch) und schwer (tief) zu unterscheiden. Sie ist das Merkmal, das Töne voneinander unterscheidet.
Textur
Die Textur beschreibt die Art und Weise, wie die verschiedenen Fäden (melodische Linien) miteinander verwoben sind, um das musikalische Gewebe zu bilden.
Es gibt zwei Arten von Textur: Einstimmigkeit (Monophonie oder Monodie) und Mehrstimmigkeit (Polyphonie).
- Monophonie: Besteht aus einer einzigen Melodie (einer Stimme), ohne dass andere Klänge gleichzeitig erklingen.
- Polyphonie: Mehrere Töne erklingen gleichzeitig. Polyphone Musik besteht aus mehreren gleichzeitigen Stimmen:
- Homophonie: Besteht aus mehreren Stimmen in einer Komposition mit dem gleichen Rhythmus.
- Kontrapunkt: Besteht aus zwei oder mehr unabhängigen Stimmen, d. h. unterschiedlich komponierten Sätzen (z. B. Guillaume de Machaut).
- Melodie mit Begleitung: Eine Hauptmelodie wird von Akkorden, Arpeggien oder rhythmischen Elementen begleitet.
Skalen in der traditionellen Musik
Es gibt zwei Arten von Skalen in unserer traditionellen Musik:
- Diatonische Tonleiter: Hat ihre Wurzeln in der europäischen und lateinamerikanischen Kultur. Diese Musik hat feste, regelmäßige Takte und silbische Melodien (eine Silbe des Textes für jede musikalische Note).
- Andere Skalen: Sie enthalten kleinere Intervalle als den Halbton und werden in Musik ohne festen Takt sowie bei melismatischen Melodien (mehrere Noten für jede Silbe) verwendet. Die bekannteste dieser Skalen ist die spanisch-phrygische Skala.
Popmusik
Popmusik ist für alle da und hat keine bestimmte Zielgruppe, daher der Name (populär). Es wird davon ausgegangen, dass Pop-Songs und Sänger in den 1920er Jahren begannen. Von da an bis in die 70er Jahre entstanden viele Solisten, die ihre Lieder nicht selbst komponierten. Seit jenen Jahren, in den Fußstapfen von The Beatles, begannen die meisten Gruppen, ihre eigenen Songs zu komponieren (z. B. Los Bravos, Los Brincos).
In den 80er Jahren entstand die „Neue Welle“ (Nueva Ola) mit Synthesizern und Drumcomputern. In Spanien entstand „La Movida“ mit Gruppen wie Los Secretos. Danach nahm der Pop Einflüsse aus vielen anderen Stilen auf.
Musikalische Einheiten
Ein Satz ist eine melodische Einheit, die aus einem oder mehreren melodischen Motiven bestehen kann.
Das grundlegende melodische Material ist sehr einfach und dient dazu, breitere Melodien zu bilden. Es kann auf verschiedene Weise genutzt werden.
Dur- und Moll-Skalen
- Dur-Tonleiter: Die Beziehung zwischen den Noten ist: Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton. Sie vermittelt ein Gefühl von Freude.
- Moll-Tonleiter: Die Beziehung zwischen den Noten ist: Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton. Sie unterscheidet sich von der Dur-Tonleiter durch die Abstände zwischen den Noten und vermittelt oft ein Gefühl von Traurigkeit.
Intervalle und Noten
Intervall: Die Anzahl der Stufen zwischen zwei Tönen unterschiedlicher Höhe, einschließlich der Ausgangs- und Zielnote.
Zufällige Versetzungszeichen: Diese gelten für alle Noten mit demselben Namen innerhalb desselben Taktes, sofern sie nicht durch ein anderes Zeichen aufgehoben werden.
Noten einer Skala: 1. Tonika, 4. Subdominante, 5. Dominante, 8. = 1. (Oktave).