Grundlagen der Nachhaltigkeit und Umwelt
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Agenda 21
Die Agenda 21 ist ein Programm der Vereinten Nationen, das sich auf eine nachhaltige Entwicklung bezieht. Es wurde 1992 auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro von über 178 Regierungen verabschiedet. Im Jahr 1997, fünf Jahre nach dem Erdgipfel, fand eine weitere Konferenz statt, um den Fortschritt der Umsetzung der Agenda 21 zu evaluieren. Die Agenda 21 betont, dass Bildung einen wesentlichen Beitrag zur Veränderung leisten kann.
Nachhaltige Entwicklung
Der Begriff wurde 1987 im Rahmen des Brundtland-Berichts geprägt und definiert: Es ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der heutigen Menschen erfüllt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
Umwelt
Die Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt in Stockholm im Jahr 1972 definierte die Umwelt als eine Gruppe physikalischer, biologischer und sozialer Komponenten und Prozesse, die einen Einfluss auf Lebewesen haben können.
Eutrophierung
Dies ist eine Form der Wasserverschmutzung, die durch den Eintrag von Phosphaten, Stickstoff oder Schwefel entsteht. Diese Stoffe wirken als Nährstoffe für planktonische Algen, die sich massenhaft vermehren und eine Schicht auf der Wasseroberfläche bilden. Dies verhindert, dass Licht in tiefere Schichten gelangt, was die Entwicklung des Lebens in diesem Ökosystem beeinträchtigt. Zudem sinken die absterbenden Algen zu Boden, und ihre Zersetzung verbraucht den im Wasser gelösten Sauerstoff. Ergebnis: totes Wasser.
Biokraftstoffe
Als Biokraftstoffe bezeichnet man jede Art von Brennstoff, der aus organischer Substanz (Mais, Zuckerrohr, Pflanzenöl oder Gülle) gewonnen wird. Diese Brennstoffe können einen Teil des Verbrauchs fossiler Brennstoffe ersetzen, was sie für viele zu einer sauberen Energiequelle macht. Für andere haben sie jedoch negative Auswirkungen: Einerseits führt ihre Nutzung dazu, dass Entwicklungsländer Wälder zerstören, um Anbauflächen zu schaffen; andererseits konkurriert ihre Produktion mit der Nutzung derselben Produkte als Nahrungsmittel.
Grüne Energie
Energieerzeugung bei gleichzeitiger Reduzierung der Umweltauswirkungen:
- Solarenergie: Fängt Sonnenstrahlung durch Platten auf und wandelt sie in Wärme oder direkt in Energie um.
- Windenergie: Nutzt die Kraft des Windes, um Windmühlen zu bewegen und Strom zu erzeugen.
- Gezeitenenergie: Nutzt die Energie, die durch die ständige Bewegung der Meereswellen erzeugt wird.
- Geothermie: Nutzt heißes Wasser aus geologisch aktiven Gebieten.