Grundlagen der Objektorientierten Programmierung (OOP) in Java
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Grundlagen der Objektorientierten Programmierung
Objekte im realen Leben besitzen zwei grundlegende Eigenschaften: Zustand und Verhalten.
Zustand und Verhalten
- Zustand: Der Zustand eines Objektes wird durch eine Reihe von Parametern definiert, die es von Objekten des gleichen Typs unterscheiden.
- Verhalten: Das Verhalten ermöglicht es, Objekte unterschiedlicher Art zu unterscheiden (z. B. verhält sich ein Hund anders als eine Katze).
Wichtige OOP-Begriffe
- Attribute oder Instanzvariablen: Die Parameter oder Variablen, die den Zustand eines Objekts festlegen.
- Methoden: Aktionen, die mit Objekten durchgeführt werden oder den Zugriff auf Attribute ermöglichen (auch Member-Funktionen genannt).
- Klasse: Eine Vorlage oder ein Prototyp, der einen bestimmten Objekttyp definiert (Attribute und Methoden).
- Nachrichten: Die Art und Weise, wie Objekte miteinander kommunizieren.
- Überladung: Wenn eine Klasse Methoden mit dem gleichen Namen besitzt, die sich jedoch in der Anzahl oder Art der Parameter unterscheiden.
Konzepte in Java
- Kapselung: Ein Objekt besitzt einen öffentlichen Teil zur Kommunikation mit anderen Objekten und einen versteckten Teil, um Implementierungsdetails zu verbergen.
- Garbage Collector: Ein automatischer Prozess in Java, der Speicherbereiche freigibt, die nicht mehr benötigt werden.
- Vererbung (Inheritance): Ein grundlegender Mechanismus in der OOP, bei dem Merkmale (Methoden und Attribute) von einer Elternklasse an eine Kindklasse übertragen werden.
Spezielle Java-Technologien
- Servlet: Eine Java-Anwendung, die auf einem Server läuft, Anfragen eines Web-Clients (Web-Browser) bearbeitet und keine grafische Oberfläche besitzt.
- Java-Applet: Ein dynamisches und interaktives Programm, das innerhalb einer Webseite in einem Web-Browser ausgeführt werden kann.
Programmierung in der Praxis
In der Hauptklasse werden Variablen üblicherweise im Konstruktor deklariert und mit Werten initialisiert.