Grundlagen der Ökologie: Ökosysteme und Stoffkreisläufe
Eingeordnet in Biologie
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 2,07 KB
Grundlagen der Ökologie
Die Ökologie untersucht die lebens- und umweltbezogenen Eigenschaften sowie die Beziehungen zwischen Lebewesen und ihrem Lebensraum.
Wichtige ökologische Begriffe
- Ökosystem: Eine Lebensgemeinschaft in ihrer physischen Umwelt und die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Organismen und ihrem Lebensraum.
- Ökosphäre: Die Gesamtheit aller terrestrischen Ökosysteme.
- Biosphäre: Die Gesamtheit aller Lebewesen auf dem Planeten.
Struktur eines Ökosystems
Ein Ökosystem setzt sich aus zwei Hauptkomponenten zusammen:
- Biotop: Der Lebensraum, der durch physikalische Bedingungen wie Topografie, Klima und Wasser definiert wird.
- Biozönose: Die Lebensgemeinschaft aller Organismen, die in einem bestimmten Biotop leben und sich an die dortigen Bedingungen angepasst haben.
Trophische Beziehungen und Stoffkreisläufe
Die Beziehungen zwischen Lebewesen basieren primär auf der Ernährung (trophische Beziehungen):
Produzenten
Organismen, die aus anorganischen Stoffen organische Materie aufbauen, meist durch den Prozess der Photosynthese.
Konsumenten
Lebewesen, die ihre organische Materie durch den Verzehr anderer Organismen gewinnen:
- Primärkonsumenten: Pflanzenfresser, die direkt die Produzenten verzehren.
- Sekundärkonsumenten: Fleischfresser, die andere Konsumenten oder Produzenten verzehren.
Destruenten
Organismen, die tote pflanzliche und tierische Abfälle zersetzen und organische Materie wieder in anorganische Stoffe umwandeln, die dem Kreislauf erneut zugeführt werden.
Energiefluss im Ökosystem
In Nahrungsketten wird Materie weitergegeben, während ein großer Teil der Energie als Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Durch die Aktivität der Destruenten gelangen Nährstoffe zurück in Boden und Luft, wodurch der Stoffkreislauf geschlossen wird.