Grundlagen der Organisationslehre und Verwaltung
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Anwendung der Organisationslehre
Die Organisationslehre ist die wissenschaftliche Disziplin, Technik und Kunst, die sich mit der objektiven Studie von Organisationen befasst. Ziel ist es, deren Funktionsweise zu verstehen, Verhalten vorherzusagen, Aktionen zu beeinflussen und die Entwicklung aktiv zu verwalten. Organisationen sind dabei das zentrale Studienobjekt.
Zweige der Verwaltung
- Öffentliche Verwaltung: Studien zu Organisationen im öffentlichen Sektor.
- Finanzverwaltung: Untersuchung der Ursprünge und finanziellen Ressourcen in Organisationen, Banken und Finanzinstituten.
- Personalverwaltung: Befasst sich mit allen Fragen rund um die personellen Ressourcen in einer Organisation.
Aufgaben des Managers
- Etablierung des Begriffs der Organisation als lebendiges System.
- Schaffung effektiver und effizienter Produktionssysteme.
- Planung, Entscheidung, Kontrolle sowie Einsatz personeller und materieller Ressourcen.
- Harmonisierung menschlicher Konflikte zwischen den Mitgliedern.
- Gewährleistung des reibungslosen Funktionierens der Organisation.
Definition von Organisationen
Eine Organisation ist ein soziales System, das aus Einzelpersonen besteht, die Ressourcen nutzen, um durch ein koordiniertes System gemeinsame Ziele zu erreichen (z. B. Krankenhäuser, Schulen, Unternehmen).
Elemente einer Organisation
- Ziele: Die Zwecke, die das Handeln bestimmen, oft quantitativ ausgedrückt.
- Human Resources: Die Menschen, die die Organisation bilden und interagieren.
- Materielle Ressourcen: Physische, natürliche und finanzielle Mittel (z. B. Maschinen, Rohstoffe).
- Information: Ressourcen, die durch den menschlichen Geist mit oder ohne Technologie erzeugt werden.
Merkmale von Organisationen
- Bieten Arbeit und Beschäftigung.
- Schaffen Produkte und Dienstleistungen zur Bedürfnisbefriedigung.
- Produzieren und verbreiten Technologie.
- Erzeugen und übertragen Macht.
- Dienen der Schaffung, Erhaltung und Modifikation von Wissen.
- Prägen die heutige Gesellschaft.
- Ermöglichen Verbindungen zwischen interagierenden Gruppen.
- Bieten Raum für persönliche und berufliche Entwicklung.
Organisationstypen
Nach ihrer Struktur unterscheidet man:
- Formale Organisation: Aktivitäten, Verantwortlichkeiten und Befugnisse sind explizit verteilt (z. B. Unternehmen).
- Informelle Organisation: Keine definierte Verteilung von Aufgaben oder Autorität (z. B. Familienunternehmen).
Zielorientierung
- Profit-Organisationen: Ziel ist die Erwirtschaftung von Gewinn.
- Non-Profit-Organisationen: Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität oder soziale Zwecke.
Anpassungsfähigkeit
- Starr: Unempfindlich gegenüber Veränderungen im sozialen Kontext.
- Flexibel: Anpassungsfähig an Veränderungen im sozialen Kontext.
Organisationskultur
- Werte: Überzeugungen der Gruppenmitglieder (z. B. Verantwortung, Ehrlichkeit).
- Visionen: Ideen der Führungsebene über die Zukunft der Organisation.
- Leitbilder: Konzeptualisierung der Vision (z. B. Qualität, Service und Sauberkeit).