Grundlagen des Packet Switching und Routing-Verfahren
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Leistungskriterien beim Routing
Die Analyse der komplexesten und kritischsten Faktoren ist essenziell, bevor Daten für eine effektivere Leistung weitergegeben werden.
Wahl der Fahrspur
- Weg mit der geringsten Anzahl an Hops
- Weg mit den geringsten Kosten
Entscheidungsfindung und Routing-Verfahren
Die Routing-Entscheidung basiert entweder auf einem Paket oder einer virtuellen Verbindung:
- Datagramm-Routing: Die Entscheidung wird individuell für jedes Paket getroffen.
- Virtuelle Verbindungen: Alle Pakete einer Schaltung folgen derselben Route.
- Source Routing: Die Quellstation trifft die Entscheidung, nicht die Netzknoten.
Verantwortlichkeit der Netzknoten
Routing-Entscheidungen können auf zwei Arten erfolgen:
- Distributed (Verteilt): Jeder Knoten wählt eigenständig die ausgehende Verbindung. Dies ist die häufigste Methode.
- Zentralisiert: Ein einziger Knoten (z. B. im Control Center) trifft die Entscheidung. Nachteil: Ein Ausfall dieses Knotens blockiert das gesamte Netz.
Statische Routing-Verfahren
- Spezifikation des nächsten Knotens für jede Quelle-Ziel-Verbindung.
- Der vollständige Pfad muss nicht bekannt sein, nur der nächste Knoten.
- Kein Unterschied zwischen Datagrammen und virtuellen Verbindungen.
- Vorteile: Einfachheit und Leistungsfähigkeit.
- Nachteile: Mangelnde Flexibilität bei Ausfällen oder Überlastung.
Flooding (Flutung)
- Geeignet für hohe Priorität oder bei fehlenden Netzwerkinformationen.
- Der Quellknoten sendet Kopien an alle benachbarten Knoten, bis das Ziel erreicht ist.
- Eigenschaften:
- Prüfung aller möglichen Wege zwischen Quelle und Ziel.
- Nutzung der geringsten Anzahl an Hops.
- Besuch aller direkt oder indirekt verbundenen Knoten.
- Nachteil: Erzeugt sehr hohes Verkehrsaufkommen.
Random Routing
- Verbesserung gegenüber statischen Verfahren (bessere Überlastungskontrolle).
- Der ausgehende Link wird zufällig gewählt, unabhängig vom eingehenden Link.
Adaptives Routing
- Entscheidungen ändern sich basierend auf den Netzwerkbedingungen (z. B. bei Knoten- oder Leitungsausfällen sowie Staus).
- Knoten tauschen Informationen über den Netzwerkstatus aus.
- Vorteile gegenüber statischem Routing:
- Verbesserung der Servicequalität.
- Vermeidung von Stausituationen.
Fazit: Packet Switching
Ein Paketvermittlungsnetz besteht aus einer vermaschten Zusammenschaltung von Telekommunikationsdiensten, durch die Datenpakete von der Quelle zum Ziel transportiert werden.