Grundlagen der Physik: Einheiten, Methoden und Atommodelle
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Die 7 SI-Basiseinheiten
Es gibt 7 primäre Dimensionen:
- Länge (Meter, m)
- Masse (Kilogramm, kg)
- Zeit (Sekunden, s)
- Temperatur (Kelvin, K)
- Elektrische Stromstärke (Ampere, A)
- Lichtstärke (Candela, cd)
- Stoffmenge (Mol, mol)
Hinweis: 1 l = 1 dm³
Die wissenschaftliche Methode
A) Beobachtung
Fragen stellen bedeutet, Phänomene zu beobachten, die wir durch unser Bewusstsein wahrnehmen. Die Beobachtung impliziert Neugier.
B) Formulierung von Hypothesen
Hypothesen sind mögliche Antworten auf die Fragen, die wir während des Beobachtungszeitraums aufwerfen.
C) Experimentieren
Durch Experimente wird überprüft, ob die getroffenen Annahmen richtig oder falsch sind. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:
- Projektierung und Montage von Experimenten.
- Datenerhebung.
- Messung von Größen.
D) Analyse der Ergebnisse
Nach Abschluss eines Experiments wird eine Datenreihe analysiert, um zu prüfen, ob die Hypothese korrekt ist. Wissenschaftler nutzen dazu drei Methoden:
- Erstellung von Wertetabellen.
- Erstellung von Diagrammen.
- Ableitung mathematischer Gleichungen.
E) Formulierung von Gesetzen und Theorien
Eine Hypothese, die als wahr nachgewiesen wurde und eine große Anzahl von Naturereignissen erklärt, wird als Gesetz bezeichnet. Eine Reihe von Gesetzen, die ein Phänomen erklären, nennt man Theorie.
Faraday-Studie und elektrische Ladungen
Faraday untersuchte den Durchgang von Elektrizität durch Salzlösungen und vermutete, dass Stoffe Teilchen mit elektrischen Eigenschaften enthalten. Wissenschaftler schlagen vor, dass Materie zwei Arten von elektrischen Ladungen enthält: positive und negative. Die Einheit der elektrischen Ladung ist das Coulomb (C). Man unterscheidet positive Atome (positive Ionen oder Kationen) und negative Atome (negative Ionen oder Anionen).
Atommodelle
Das erste Atommodell stammt von Thomson und impliziert die Existenz einer Kugel aus positiver Elektrizität (das Proton war zu diesem Zeitpunkt noch nicht entdeckt). Experimente mit Radioaktivität zeigten jedoch, dass das Thomson-Modell nicht der Realität entspricht.
Das Rutherford-Experiment
Das wichtigste Experiment stammt von Rutherford. Er nutzte Alpha-Strahlung (massive Teilchen mit positiver Ladung), die er auf eine dünne Goldfolie richtete, um zu beobachten, wie die Teilchen die Folie durchqueren oder abgelenkt werden.
Schlussfolgerungen von Rutherford
- Die Materie ist praktisch leer, da die meisten Teilchen ohne Ablenkung hindurchgehen.
- Die positiven Ladungen nehmen einen sehr kleinen Raum ein, den sogenannten Atomkern. Dieser enthält den positiven Teil des Atoms und den Großteil seiner Masse.
- Im Kern müssen neutrale Teilchen existieren, um die Abstoßung der positiven Teilchen zu verhindern.
- Die Elektronen bewegen sich um den Kern in einem Bereich, der als Atomhülle bezeichnet wird.
Ein Atom ist ein Raum, in dem sich Elektronen bewegen, während der Kern Protonen und Neutronen enthält.