Grundlagen der Plattentektonik und Geologie
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Ozeanische und kontinentale Kruste
Die ozeanische Kruste ist dünner und dichter, während die kontinentale Kruste dicker und leichter ist.
Die Theorie von Wegener
Alfred Wegener leistete einen entscheidenden Beitrag zur Theorie der Plattentektonik. Er postulierte, dass sich die Kontinente nicht in einer statischen Position befinden, sondern sich langsam bewegen. Ursprünglich bildeten alle Landmassen einen einzigen Superkontinent (Pangäa), der von einem einzigen Ozean (Panthalassa) umgeben war.
Geothermischer Gradient
Der geothermische Gradient beschreibt die Zunahme der Temperatur im Erdinneren mit zunehmender Tiefe.
Der Wilson-Zyklus
- Bildung eines intrakontinentalen Risses.
- Bildung eines mittelozeanischen Rückens (ozeanische Expansion).
- Bildung von Subduktionszonen und Gebirgsketten.
- Schließung des Beckens und Gebirgsbildung.
Konvergierende Plattengrenzen: Zerstörung der Lithosphäre
Der Prozess der Zerstörung findet in Subduktionszonen statt. Hier konvergiert die ozeanische Lithosphäre, wobei die dichtere Platte unter die andere in die Asthenosphäre abtaucht. Durch den hohen Druck und die Temperatur schmelzen Materialien, was zu Magmaaufstieg und vulkanischer Aktivität führt. Die Kontaktfläche zwischen den Platten wird als Benioff-Zone bezeichnet, die meist einen Neigungswinkel von etwa 45 Grad aufweist.
Typen von Subduktionszonen
- Anden-Typ: Kontakt zwischen einer kontinentalen Platte und einer ozeanischen Platte. Die ozeanische Platte taucht unter die kontinentale.
- Inselbogen-Typ: Kontakt zwischen zwei ozeanischen Platten. Eine Platte taucht unter die andere, was zur Bildung vulkanischer Inselbögen führt.
Geologische Strukturen und Prozesse
- Falten: Verformungen der Gesteinsschichten, unterteilt in Antiklinale (Gewölbe) und Synklinale (Mulde).
- Verwerfungen: Brüche in der Erdkruste.
- Magmatismus: Aufschmelzen von Gestein am Meeresboden während der Subduktion (Vulkanismus/Plutonismus).
- Metamorphose: Umwandlung von Gesteinen durch Druck und Temperatur.
- Überschiebungen: Formationen, die aus Verwerfungen entstehen, wenn Kompressionskräfte dazu führen, dass ein Gesteinsblock über einen anderen geschoben wird.