Grundlagen der Politik und der Europäischen Union
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Politische Organisation und Staatsformen
- Staat: Eine Form der politischen Organisation einer Gesellschaft, in der wir von einem politischen System oder Regime sprechen.
- Demokratischer Staat: Die politische Macht gehört dem Volk.
- Allgemeines Wahlrecht: Das aktive Wahlrecht für alle erwachsenen Bürger.
- Verfassung: Ein Dokument, das die Rechte der Bürger regelt und die politische Organisation umreißt.
- Gewaltenteilung: Die Aufteilung der Staatsgewalt in drei Bereiche:
- Legislative: Die gesetzgebende Gewalt.
- Exekutive: Die Regierung, die Gesetze anwendet und politische Entscheidungen trifft.
- Judikative: Die Rechtsprechung zur Beilegung von Streitigkeiten im Einklang mit dem Gesetz.
- Politische Parteien: Zusammenschluss von Personen zur Vertretung politischer Interessen in einem Land.
- Präsidialdemokratie: Der Präsident ist sowohl Staats- als auch Regierungschef und wird direkt gewählt.
- Parlamentarische Demokratie: Die Regierung wird von Ministern gebildet und von einem Regierungschef geführt.
- Demokratische Monarchie: Das Staatsoberhaupt ist erblich bestimmt.
- Republik: Das Staatsoberhaupt wird von den Bürgern gewählt.
- Diktatur: Regierungsform, in der eine Person alle Vollmachten besitzt.
- Zentralisierter Staat: Funktionen, Befugnisse und Aufgaben werden zentral ausgeübt.
- Dezentraler Staat: Befugnisse und Institutionen sind über das ganze Land verteilt.
Das politische System Spaniens
- Verfassung von 1978: Ein durch ein Referendum vom Volk genehmigtes Grundgesetz, das die Prinzipien des spanischen Staates festlegt.
- Cortes Generales: Das Parlament, dessen Mitglieder alle vier Jahre oder früher durch allgemeine Wahlen bestimmt werden.
- Kongress: Die Abgeordnetenkammer, deren Aufgabe es ist, Gesetze und Haushalte zu verabschieden.
- Senat: Kammer der territorialen Vertretung, die Gesetzesentwürfe prüft und darüber abstimmt.
- Referendum: Ein Verfahren, bei dem das Volk über ein Thema von großer Bedeutung abstimmt.
Die Europäische Union (EU)
- EU: Ein Zusammenschluss europäischer Länder, die Institutionen teilen und Souveränitätsrechte delegieren.
- Vertrag von Rom (1957): Gründung der EWG mit dem Ziel des freien Verkehrs von Personen, Waren und Dienstleistungen.
- Vertrag von Maastricht (1992): Gründung der EU und Festlegung der drei Säulen.
- Euro: Die gemeinsame Währung, die 2002 in Umlauf kam.
- Gemeinsame Agrarpolitik (GAP): Förderung einer hochwertigen landwirtschaftlichen Produktion.
- Europäische Investitionsbank (EIB): Finanziert Verkehrsinfrastruktur, ökologische Projekte sowie kleine und mittlere Unternehmen.
- Europäisches Parlament: Besteht aus Abgeordneten, die in allgemeiner Wahl gewählt werden.
- Rat der EU: Treffen der Fachminister der Mitgliedstaaten je nach Themenbereich.
- Europäische Kommission: Besteht aus einem Präsidenten und je einem Kommissar pro Mitgliedstaat.
Globalisierung und Entwicklung
- Globalisierung und Binnenmarkt: Freier Verkehr von Personen, Gütern und Ressourcen.
- BIP: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf.
- Alphabetisierungsrate: Verhältnis der Schulbildung; in weniger entwickelten Ländern verlassen junge Menschen die Schule oft frühzeitig.
- HDI (Human Development Index): Indikator, der neben wirtschaftlichen Daten auch Faktoren wie die Lebenserwartung bei der Geburt berücksichtigt.
- Auslandsschulden: Kredite von reichen Ländern und internationalen Finanzinstituten.
- NGOs: Nichtregierungsorganisationen, die die Entwicklung von Ländern unterstützen.
- Nachhaltige Entwicklung: Modell des Fortschritts, das Wirtschaftswachstum mit ökologischer Verantwortung vereint.
- Kyoto-Protokoll: Verpflichtung der Industrieländer zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen.