Grundlagen der Programmiersprachen: Von Fortran bis COBOL
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Was sind Programmiersprachen?
Programmiersprachen sind standardisierte Systeme, die es ermöglichen, Anweisungen für Computer zu formulieren. Diese Anweisungen können von Computern verarbeitet und auf ähnliche Systeme übertragen werden. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Low-Level-Sprachen (maschinennahe Sprachen) und Hochsprachen.
Bekannte Programmiersprachen
Zu den am häufigsten verwendeten Programmiersprachen gehören:
Fortran
Fortran ist eine prozedurale Sprache, die auf einer klaren Struktur basiert. Sie wurde entwickelt, um den Programmierer von der manuellen Zerlegung komplexer Berechnungen in elementare Einzelschritte zu entlasten. Der Name FORTRAN steht für Formula Translation und wurde speziell für wissenschaftliche Berechnungen und numerische Probleme konzipiert.
COBOL
COBOL wurde 1959 von der Kommission CODASYL (Conference on Data Systems Languages) entwickelt, an der Computerhersteller, Unternehmen und Regierungsvertreter beteiligt waren. COBOL (Common Business Oriented Language) ist auf die Verarbeitung administrativer Daten spezialisiert. 1968 wurde ein ANSI-Standard verabschiedet, der 1974 überarbeitet wurde. COBOL-Versionen sind bis heute effizient für administrative Anwendungen im Einsatz.
Grundlagen der Softwareentwicklung
Die Programmierung ist ein Verfahren zur Umwandlung allgemeiner Systemspezifikationen in maschinenlesbare Anweisungen. Ein Programm ist dabei eine Liste von Befehlen, die der Computer abarbeitet, um Daten in Informationen umzuwandeln. Diese Anweisungen werden in Sprachen wie C, Basic oder Pascal verfasst.