Grundlagen der Psychologie: Verhalten, Geist und Psychoanalyse
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Grundlagen der Psychologie
Die Psychologie ist eine Disziplin, die sich auf das menschliche Verhalten spezialisiert hat – sowohl auf die interne als auch auf die externe Seite.
Verhalten und Geist
Das Verhalten ist die Reaktion des Einzelnen. Es besitzt eine innere, nicht beobachtbare Dimension (das psychologische Leben) sowie eine externe, beobachtbare Komponente. Der Geist verleiht dem Menschen Kontinuität und Identität. Er umfasst alle Phänomene, psychischen Prozesse und Zustände, die wir untersuchen.
Intentionalität und Datenschutz
- Intentionalität: Eine Eigenschaft, die sich auf unsere Überzeugungen, Erinnerungen und Wünsche bezieht. Sie ermöglicht es uns, mentale Zustände von anderen Zuständen zu unterscheiden und die Wirklichkeit zu erkennen.
- Datenschutz: Psychische Phänomene sind für andere nicht direkt beobachtbar; sie sind nur dem Subjekt selbst zugänglich.
Bewusstsein und Unbewusstes
Das Bewusstsein ist das Erkennen dessen, was geschieht. Es ist immer ein Selbstbewusstsein – das Wissen um uns als Wesen, die denken, sich erinnern oder wollen. Bewusstsein und Privatsphäre sind spezifische Merkmale des Menschen.
Sigmund Freud stellte das privilegierte Wissen über uns selbst infrage. Er betonte, dass wir kein vollständiges Verständnis unseres psychologischen Lebens besitzen.
Die Psychoanalyse nach Freud
Freud begründete die Psychoanalyse als Theorie zur Behandlung psychischer Störungen und als Modell des menschlichen Geistes. Er betonte die Existenz unbewusster psychischer Zustände und deren Bedeutung für das menschliche Verhalten.
- Triebe: Sie sind der eigentliche Motor unseres Verhaltens und wirken unbewusst.
- Repression: Ein psychologischer Mechanismus, der gefährliche geistige Inhalte im Unbewussten hält.
- Sublimation: Die Kanalisierung eines inakzeptablen unbewussten Wunsches in kulturell akzeptierte Handlungen.
Kognitive Fähigkeiten
Diese Fähigkeiten unterstützen den Prozess des Wissenserwerbs und helfen uns zu verstehen, wie die Realität funktioniert:
- Wahrnehmung: Organisiert und interpretiert sensorische Daten zu einem kohärenten Bild der Außenwelt.
- Gedächtnis: Ermöglicht es uns, Erfahrungen zu bewahren und abzurufen (kurz- oder langfristig). Vergessen ist die Unfähigkeit, diese Informationen abzurufen.
- Phantasie: Die Fähigkeit, Bilder zu reproduzieren, zu modifizieren oder kreativ neue zu schaffen.
- Intelligenz: Die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Die emotionale Intelligenz umfasst das Fühlen, Verstehen und Steuern emotionaler Zustände bei sich selbst und anderen.
Affektive Zustände
Die Umgebung beeinflusst den Menschen stets. Man unterscheidet drei Arten der Affektivität:
- Emotionen
- Gefühle
- Leidenschaften
Sigmund Freud
Als Begründer der Psychoanalyse hatte Freud einen maßgeblichen Einfluss auf die Psychologie und das Verständnis des Menschen in der Kultur.