Grundlagen der Psychopädagogik und kindlichen Entwicklung

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Grundlagen der Psychopädagogik

Psychopädagogik: Untersuchung des menschlichen Verhaltens.

  • Prävention: Vorwegnahme von Situationen, die ein Hindernis für die gesunde Entwicklung einer Person darstellen.
  • Inklusive Entwicklung: Förderung des Entwicklungspotenzials in allen Dimensionen (Liebe, Gefühle, Verhalten).
  • Soziale Intervention: Bezieht sich auf die Beziehungen, die ein Individuum mit anderen (Bildungsumfeld) eingeht.

Entwicklungspsychologie

Die Entwicklungspsychologie studiert die verschiedenen Prozesse der Entwicklung und Veränderung, die im Individuum stattfinden.

Kindliche Entwicklung: Meilensteine

Neugeborene (Position und Bewegung)

  • Position: Beugung und Streckung der vier Gliedmaßen, gekreuzte Beine, Hände zur Faust geballt.
  • Bewegung: Massiv, chaotisch und ungeordnet.

Entwicklungsschritte im ersten Lebensjahr

  • 2 Monate: Reifung der Hirnrinde, Abnahme primitiver Reflexe und erste Organisation der Wahrnehmungen.
  • 3 Monate: Ausbau der Ausdrucksfähigkeiten.
  • 7 bis 8 Monate: Vollständige Identifizierung des Gesichts der Mutter; Entwicklung zum libidinösen Objekt.
  • Bis 11 Monate: Auftreten der Fremdelphase (Fremdenangst).

Motorische Akquisitionen (6 bis 14 Monate)

Mit 6 bis 8 Monaten wird die vertikale Position und das Gleichgewicht im Sitzen erreicht, was eine bessere Sicht und Manipulation von Objekten ermöglicht. Mit 9 Monaten beginnt das Krabbeln, mit 12 Monaten das Aufstehen und mit 14 Monaten die Fortbewegung. Nach Abschluss des 3. Lebensjahres erkennt das Kind seinen Körper als Objekt mit Grenzen, die es von der Umwelt und anderen trennen. Die Verwendung von Pronomen markiert die Entdeckung und Kontrolle des eigenen Körpers.

Pädagogische Überlegungen

Die kindliche Entwicklung basiert auf einer genetischen Grundlage, doch ihr Potenzial manifestiert sich nur in einem unterstützenden Umfeld. Die frühen Lebensjahre erfordern die liebevolle Präsenz der Eltern, die nicht nur emotionale Bedingungen schaffen, sondern auch die Bedürfnisse und Interessen des Kindes verstehen.

  • Physiologisch-körperlich: Ernährung, Schlaf-Wach-Rhythmus, Bewegung und Hygiene.
  • Affektiv: Bedeutung der Kommunikation und des Dialogs. Es ist wichtig, dass Erwachsene Initiativen fördern und dem Kind aktiv zuhören.
  • Sicherheit und Stabilität: Schaffung stabiler Bezugspunkte und Identifikationsmodelle.
  • Kognitiv: Exploration der Umwelt, wobei das Verhalten in den frühen Jahren eng mit der Motorik verknüpft ist.
  • Linguistisch: Förderung der Sprache hinsichtlich Wortschatz und Satzbau.

2. Kind

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