Grundlagen der Sedimentologie und Gesteinskunde
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Sedimente sind festes Material, das aus einer Flüssigkeit abgeschieden wird. Es stammt aus den Ablagerungen von Oberflächengewässern durch die Verwitterung von Felsen.
Diagenese: Eine Gruppe chemischer, physikalischer und biologischer Veränderungen, die nach der Ablagerung auftreten. Dazu gehören Rekristallisation und Verfestigung (Verdichtung, Zementation).
Klastische Sedimentgesteine
Bestandteile: Tonminerale und Quarz-Klasten, die in fester Form sedimentieren.
- Shales (Schieferton): Gesteine aus 75 % Lehm- und Schlammpartikeln. Sie machen 50 % der Sedimentgesteine in Seen, Flüssen und Ebenen aus. Geotechnik: Oft schwach zementiert, nicht vollständig verfestigt; Fissilität (Fähigkeit, in dünne Schichten auf parallelen Ebenen gespalten zu werden).
- Sandstein: Sandgroße Teilchen.
- Sortierung: Anzahl der verschiedenen Korngrößen.
- Rundung: Je größer die Transportdistanz, desto höher die Rundung.
- Zusammensetzung: Feldspat, dunkle Silikate und Quarz.
- Klassifikation: 1. Quarzarenit (95 % Quarzkörner), 2. Arkose (25–100 % Feldspatkörner), 3. Grauwacke (15 % Matrix).
Rudite: Konglomerate und Brekzien
Partikelgröße Kies, oft schlecht sortiert, da die Lücken zwischen den Klasten mit Sand, Kies, Schlamm oder Ton gefüllt sind. Es treten eckige Klasten (Brekzien) und gerundete Klasten (Konglomerate) auf, bedingt durch Fluss-, Küsten- oder Hangbewegungen.
Chemische Sedimentgesteine
Sedimentation gelöster Stoffe, die transportiert werden.
- Kalksteine: Das am häufigsten vorkommende chemische Gestein, das durch biochemische Prozesse aus Calcit gebildet wird. Karbonatgestein besteht aus Körnern, Matrix und Zement.
- Travertin: Kalkstein durch schnelle Fällung; ein poröses, leichtes, hellfarbiges Gestein mit Pflanzenabdrücken und dünnen Beschichtungen.
- Tuff: Ablagerungen aus Wasser bei Umgebungstemperatur.
- Dolomit: Entsteht, wenn Magnesium im Wasser einen Teil des Calciums im Kalkstein ersetzt.
- Evaporite: Fällung durch die Verdunstung von Wasser, in dem Stoffe gelöst sind. Die häufigsten sind Gips und Steinsalz.
- Kieselsäurehaltige Gesteine: Sehr kompakte und harte Silika-Verbindungen wie Feuerstein, Jaspis und Achat.
- Kohle: Gebildet durch das Vergraben von Pflanzenmaterial über Millionen von Jahren.
- Torf: Partielle Zersetzung im Sumpf.
- Braunkohle: Flache Einbettung.
- Steinkohle: Geringerer Anteil an Wasser und flüchtigen Stoffen.
- Anthrazit: Schwarzes Metamorphit, hell und hart.
Fazies und Rippelmarken
Fazies: Eine Reihe von Merkmalen eines Sediments, die die Bedingungen einer bestimmten Umgebung oder der Materialien widerspiegeln.
Rippelmarken (Ripples): Kleine Sandrippeln, die sich auf der Oberfläche einer Sedimentschicht durch die Einwirkung von Wasser oder Luft bilden.