Grundlagen der Soziologie: Theorien und Konzepte

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Grundlagen der Soziologie

Gesellschaft: Eine Gruppe von Personen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Soziologie: Beschreibt und analysiert gesellschaftliche Tatsachen sowie deren Zusammenhänge innerhalb menschlicher Gruppen.

Wichtige Vordenker

  • Herbert Spencer: Vergleich zwischen biologischen Zellen und der Soziologie.
  • Auguste Comte: Gründer der Soziologie und Begründer des Positivismus.
  • Saint-Simon: Wegbereiter des Positivismus und der Soziologie.

Der Positivismus nach Comte

Comte unterteilt die Entwicklung der Menschheit in drei Stadien:

  • Theologisches Stadium: Kindheit der Menschheit (Monarchie, Theokratie).
  • Metaphysisches Stadium: Jugend (Abstrakte Prinzipien, Aufklärung).
  • Positives Stadium: Reife (Anwendung der wissenschaftlichen Methode).

Dynamische Soziologie: Für Comte ermöglicht das Gleichgewicht zwischen Ordnung und Fortschritt die Entwicklung einer Gesellschaft.

Aporte des Positivismus: Fokus auf das Verstehen und Beschreiben von Tatsachen sowie die Anwendung naturwissenschaftlicher Methoden.

Strukturfunktionalismus

Émile Durkheim gründete das Année Sociologique.

  • Werke: Der Selbstmord, Die Regeln der soziologischen Methode.
  • Gesellschaftsverständnis: Ein stabiles System.
  • Merkmale sozialer Fakten: Äußerlichkeit, Zielgerichtetheit und Zwang.
  • Regeln der soziologischen Methode: Soziale Tatsachen objektiv betrachten und Vorurteile abbauen.
  • Arbeitsteilung: Unterscheidung zwischen mechanischer und organischer Solidarität.

Marxismus und Historischer Materialismus

  • Dialektik: Ermöglicht eine konsistente Sicht auf die Welt durch den Kampf der Gegensätze.
  • Historischer Materialismus: Wissenschaftliche Methode zur Interpretation der sozialen Entwicklung und kapitalistischen Gesellschaft (Klassenkampf, Ideologie, Ausbeutung).
  • Strukturmodell: Unterteilung in Infrastruktur (Wirtschaftsstruktur) und Überbau.

Soziologie der Bauernschaft

  • Begriffe: Entbäuerlichung und Sesshaftigkeit.
  • Merkmale: Marktintegration, technologische Planung, Landbesitzverhältnisse und intensiver Anbau.

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