Grundlagen der Systemanalyse und Modellierung
Eingeordnet in Informatik
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 20,27 KB
Die vier grundlegenden Symbole des DFD
- Entity: Repräsentiert innerhalb des DFD grafisch die Interaktion der Benutzer mit dem System.
- Datenfluss: Repräsentiert die Kommunikation zwischen den DFD-Symbolen.
- Prozesse: Repräsentieren die Phasen oder Abläufe, die ein System bei der Verarbeitung von ein- und ausgehenden Daten durchläuft.
- Data Warehouse: Ort, an dem Informationen im System dauerhaft oder vorübergehend gespeichert werden.
Datenstrukturen
- Logische Datenstruktur: Beschreibt und erläutert alle Informationen über den Betrieb, die Implementierung, Geschäftsanforderungen und Ansätze.
- Physische Datenstruktur: Konzentriert sich auf die konkrete Umsetzung und die Anforderungen des Systems, wie z. B. Kundeneingaben oder das Erstellen von Tickets.
Beschreibung eines Data Warehouse
Die Beschreibung umfasst: ID, Name, Alias, Beschreibung, Merkmale (Dateityp, Format, Größe, Anzahl der Datensätze), Datensatz-Name, Kopie, Datenstruktur, Primärschlüssel, Sekundärschlüssel und Kommentare.
Format der Prozessspezifikation
- Prozessnummer und Name
- Beschreibung der Prozessfunktion
- Eingangs- und Ausgangsdaten
- Prozesstyp (Batch, Online, manuell)
- Code-Referenzen (Sub-Namen)
- Logik des Prozesses (Geschäftsregeln)
- Entscheidungsbaum oder Entscheidungstabelle
- Nicht behobene Probleme
Formale Logik und Entscheidungsbäume
Die formale Logik nutzt einfache Sätze und strukturierte Sequenzen (IF-ELSE, DO WHILE) als Kommunikationswerkzeug. Schritte zum Erstellen von Entscheidungsbäumen:
- Bedingungen identifizieren
- Aktionen ableiten
- Regeln für Bedingungen festlegen
- Mögliche Maßnahmen definieren
Entscheidungsbäume sollten systematisch von links nach rechts gezeichnet werden, wobei Knoten (Quadrate für Entscheidungen, Kreise für Aktionen) verwendet werden.
UML und Diagrammtypen
Die UML ist ein standardisierter Satz von Werkzeugen zur Analyse und Dokumentation von Softwaresystemen, basierend auf Objektorientierung.
Klassendiagramme
Zeigen die statischen Eigenschaften des Systems, inklusive Klassen, Attributen, Methoden und deren Beziehungen (z. B. Auto, LKW).
Sequenzdiagramme
Veranschaulichen die zeitliche Abfolge von Interaktionen zwischen Klassen oder Objekten innerhalb von Use-Case-Szenarien.
Aktivitätsdiagramm
Zeigt die zeitliche Abfolge von Aktivitäten eines Prozesses, einschließlich sequenzieller und paralleler Abläufe sowie Entscheidungen.
CRC-Karten
Dienen der Darstellung von Klassen, Verantwortlichkeiten und Mitarbeitern (Kollaborateuren) basierend auf Systemanforderungen.
Weitere Konzepte
- DFD-Partitionierung: Gründe sind Benutzergruppen, Aufgaben-Synchronisation, Effizienz, Datenkonsistenz und Sicherheit.
- Data Dictionary: Nachschlagewerk zur Definition und Koordination spezifischer Datenbegriffe.
- Data Warehouse: Umfassende Sammlung von Daten, Informationen, Speicherverfahren und Design-Logik.
- Vorteile des Datenfluss-Ansatzes: Technische Freiheit in frühen Stadien, tieferes Verständnis von Subsystemen, verbesserte Kommunikation mit Benutzern und konzeptionelle Flexibilität.