Grundlagen der Tanztechnik und Dramaturgie

Eingeordnet in Leibesübungen

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,98 KB

Grundlegende Tanzschritte

  • Marcha: Básico, Schwarz-Rhythmus. Abfolge aufeinanderfolgender Schritte.
  • Carrera: Achter-Sequenz, Schritte übersprungen.
  • Salto: Negra (Viertelnote), hohe und tiefe Sprünge, langsame oder schnelle Achtelnoten. Dynamik: Flug und Fall.
  • Schritt zu springen: Punktierte Achtel oder Sechzehntel. Paso und direkt auf dem gleichen Fuß.
  • Canter: Sechzehntel, punktierte Achtel, beginnend in der Anakrusis. Fuß direkt, Trennung durch semi-gebeugtes Knie.
  • Polka: Schwarz, schwarz, punktierte Achtel, Sechzehntel, schwarz. Ferse, Doppelspitze, Fuß vor den anderen, Seitwärtsschritt.
  • Vals: Schwarz, schwarz, schwarz (3/4-Takt). Akzent auf Schlag 1, ein Schritt auf den Akzent, zwei Schritte auf der Spitze.
  • Schritt gerutscht: Zwei schwarze Noten, Akzent auf 1. Schritt, Akzentuierung durch semiflexion des Beins, den anderen Fuß nachziehen.
  • P. Baskisch: Drei schwarze Noten. Anheben des gegenüberliegenden Beins in die Luft, Scherenbewegung, alternativer Standfuß.

Methodik der Tanzausbildung

Training durch Wiederholung der Schritte zur Perfektionierung der Leistung.

1. Temporäre Wahrnehmung

Unterscheidung verschiedener Rhythmen und Synchronisation der Bewegungen mit musikalischen Themen. Akzentuierung und Pausen sowie Entdeckung musikalischer Rhythmusstrukturen.

2. Räumliche Organisation

Orientierung der Bewegungen innerhalb einer Gruppe und Abstimmung mit anderen. Entwicklung musikalischer Begleitung und Aufmerksamkeit für die eigene Position.

3. Lernen eines Tanzes

  • a) Vernehmung der Position
  • b) Verschiebungen und Improvisation verschiedener Schritte
  • c) Entdeckung der rhythmischen Merkmale
  • d) Ausführung der Schritte
  • e) Durchführung charakteristischer Veränderungen
  • f) Vorlage des gesamten Tanzes
  • g) Endabrechnung des Tanzes
  • h) Anreicherung des Ausdrucks

Dramatisierung als Ausdruck

Die sprachliche Ausdruckssituation umfasst das Wort, den Körperausdruck, den richtigen Einsatz von Gestik und den plastischen Ausdruck.

Elemente der dramatischen Struktur

  • Charakter: Menschen, Tiere oder Gegenstände in einem Stück.
  • Konflikt: Konfrontation zweier oder mehrerer Zeichen.
  • Space (Raum): Ort der Aktion (Bühne oder theatralischer Raum im Text).
  • Time (Zeit): Dauer der Darstellung, fiktives Zeitintervall und historische Epoche.
  • Grundstück: Die Handlung.
  • Topic: Zentrale Idee und Absicht der Schauspieler.

Mime und Pantomime

Genre, das das Leben und Bräuche imitiert. Laut Paul Curtis: "Der Mime übernimmt die Person und das, was ihr die Worte nicht ermöglichen."

Mime-Technik

Analytisch, global, Improvisation, Interpretation, Bewusstsein und Projektion.

Klassen der Bewegungsnachahmung

  • Charakterbewegung: Komposition von Einstellungen zur Charakterisierung einer Person.
  • Aktionsbewegung: Durchführung notwendiger Maßnahmen zur Vermittlung von Sensationen.
  • Ergänzende Bewegung: Begleitung einer Hauptbewegung.
  • Beschreibende Bewegung: Ergänzung der Worte.

Bedeutung der Mime in der Bildung

Die Geste ist ein direktes Mittel des dramatischen Ausdrucks ohne Worte. Durch den Einsatz von Gesichtsausdruck und minimalen Ressourcen (Daten aus der Wirklichkeit) erzeugt der Schauspieler einen visuellen Code, definiert Räume und Objekte und spielt mit Rhythmen.

Verwandte Einträge: