Grundlagen der Vermittlungstechnik und Kommunikationsarten
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Grundlagen der Verbindungstypen
Wenn eine Verbindung zwischen zwei Knoten für die Kommunikation in beide Richtungen genutzt werden kann, ist die Verbindung bidirektional. Ist die Richtung hingegen festgelegt, spricht man von einer einfachen Verbindung (eingehend oder ausgehend).
Arten der Kommunikation
Wenn ein Benutzer eines Knotens mit einem anderen Benutzer desselben Knotens kommunizieren möchte, muss das Vermittlungssystem die Verbindung zwischen beiden herstellen. Diese Mitteilung wird als lokale Kommunikation bezeichnet.
Wünscht ein Benutzer die Kommunikation mit einer Einrichtung, die nicht zum eigenen Knoten gehört, stellt das Vermittlungssystem die Verbindung über einen freien ausgehenden Link her. Dieser leitet die Nachricht an den Zielknoten weiter, entweder direkt oder über Zwischenknoten. Diese Mitteilung wird als ausgehende Kommunikation bezeichnet.
Wenn ein Benutzer von einem externen Knoten mit einem Benutzer des eigenen Knotens kommunizieren möchte, stellt das Vermittlungssystem die Verbindung zwischen der ankommenden Leitung und dem Zielbenutzer her. In diesem Fall erfolgt die Zuweisung über ein ankommendes Band anstelle einer Benutzerleitung. Diese Mitteilung wird als eingehende Kommunikation bezeichnet.
Zudem kann eine Kommunikation zwischen zwei Benutzern außerhalb des Knotens stattfinden. Hierbei verbindet das Vermittlungssystem den ankommenden Link mit einem freien ausgehenden Link, um die Nachricht zum Zielknoten weiterzuleiten. Diese Mitteilung wird als Kommunikation auf der Durchreise bezeichnet.
Switching-System
Dieses System besteht aus mehreren funktionalen Bereichen, die den gesamten Prozess ermöglichen:
- Konzentration: Da nicht alle Benutzer gleichzeitig eine Verbindung herstellen können, werden die Prozesse in aufeinanderfolgenden Schritten reduziert.
- Distribution: In dieser Phase werden die Ein- und Ausgänge verteilt. Einige führen zum nächsten Knoten, andere zum Ausgangsmodul.
- Expansion: Dies ist die letzte Stufe, in der beispielsweise 200 Einträge auf 4000 Ausgänge erweitert werden.
SPC-System
- Zentrale SPC-Steuerung: Ein spezifischer Prozessor hat direkten Zugriff auf alle Ressourcen des Knotens und führt alle Systemfunktionen aus. In der Regel verfügt der Knoten über einen zentralen Rechner (aus Sicherheitsgründen oft redundant).
- Dezentrale SPC-Steuerung: Hierbei führen mehrere Prozessoren spezifische Aufgaben aus, haben jedoch keinen Zugriff auf alle Ressourcen. In der Praxis bedeutet dies, dass digitale Systeme mit einer hohen Anzahl von Mikroprozessoren gemeinsam die Kontrolle über den Knoten ausüben.