Grundlagen der Wahrnehmung und kognitiven Entwicklung
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1. Was ist der Unterschied zwischen Empfindung und Wahrnehmung?
Empfindung tritt ein, wenn ein Sinnesorgan einen Reiz erkennt. Wahrnehmung geschieht, wenn das Gehirn versucht, diese Reize zu integrieren, sodass man sich der einzelnen Empfindungen bewusst wird. Wahrnehmung ist die Verarbeitung der Informationen, die durch die Reize aufgenommen werden.
2. Was versteht man unter sensorischer Integration?
Es handelt sich um den Prozess, Informationen, die von den Sinnen kommen, zu integrieren, um ihnen einen Sinn zu geben. Dieser Vorgang ist für das Kind wesentlich, um die Welt um sich herum zu ordnen und zu verstehen.
3. Was ist das Fazit von Parker (1991) zu Wahrnehmung, Empfindung und Aufmerksamkeit?
Parker versichert, dass Wahrnehmung, Empfindung und Aufmerksamkeit bereits bei der Geburt so weit entwickelt sind, dass sie die Interaktion zwischen Mutter und Kind ermöglichen.
4. Zusammenfassung des Gedächtnisses in den frühen Jahren (0–2)
Das Gedächtnis ist in diesem Alter von geringer Qualität. Kinder im Alter von wenigen Monaten bis zu zwei Jahren haben Schwierigkeiten, sich zu erinnern. Forscher glauben, dass das Erinnern ohne Sprache schwierig ist. Das Kind muss motiviert werden, um sich an Dinge erinnern zu können.
5. Gedächtnisstrategien nach Alter
- Strategien zur Wiederholung: 3–4 Jahre (bei sehr motivierendem Material) und 6–7 Jahre (wenn das Material komplex und wenig bekannt ist).
- Komplexere Strategien: Ab 8–9 Jahren (organisatorische Strategien) bei jedem Material.
6. Definition der Metakognition
Metakognition ist die Fähigkeit des Menschen, über die eigenen Fähigkeiten nachzudenken. Es ist das Bewusstsein, das wir von uns selbst haben. Sie erlaubt uns, über unsere Erinnerungen und unsere allgemeinen Fähigkeiten zu reflektieren.
7. Piagets sekundäre Kreisreaktionen
In dieser Phase versucht das Kind, interessante Ereignisse aufrechtzuerhalten und Aktionen zu wiederholen, die ein Gefühl von Vergnügen erzeugt haben. Beispiel: Ein Kind lässt ständig einen Gegenstand fallen, weil es das Geräusch mag, das dabei entsteht.
8. Symbolische Funktion und vorbegriffliches Denken nach Piaget
Die symbolische Funktion ist die Fähigkeit, eine Sache zu nutzen, um eine andere zu vertreten (Symbole sind Gesten, Worte etc.). Laut Piaget führt die Verbesserung der symbolischen Funktion dazu, dass das Kind zunehmend Sprache verwendet und deren Qualität steigt.