Grundlagen von WAN-Technologien und Netzwerkverbindungen

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Was ist ein WAN?

Ein WAN (Wide Area Network) umfasst einen großen geografischen Bereich, wie ein Land oder einen Kontinent. Es enthält eine Sammlung spezieller Maschinen, um Programme für Benutzer auszuführen; diese Maschinen werden als Hosts bezeichnet. Die Hosts sind durch ein Kommunikations-Subnetz verbunden.

Die Aufgabe eines Subnetzes ist es, Nachrichten von einem Host zum anderen zu leiten. Die Trennung der netzwerkspezifischen Aspekte (Subnetz) von den Anwendungsbereichen (Hosts) vereinfacht das Gesamtdesign des Netzes erheblich.

Netzwerkkomponenten

  • Switching Computers (ECD): Jeder ECD verwendet ein Protokoll zur korrekten Datenweiterleitung und unterstützt die angeschlossenen Endgeräte.
  • Computer-Benutzer (DTE): Die DTE-Unterstützungsfunktion wird als Assembler/Disassembler-Paket bezeichnet.
  • Network Control Center (RCC): Verantwortlich für die Effizienz und Zuverlässigkeit des Netzbetriebs.

Vermittlungstechniken

  • Circuit-Switched (Leitungsvermittlung): Netzwerke, bei denen für die Kommunikation eine dedizierte Verbindung zwischen den Teilnehmern hergestellt wird.
  • Message-Switched (Nachrichtenvermittlung): Hierbei übernimmt ein Computer die Annahme und Weiterleitung des Datenverkehrs.
  • Packet-Switched (Paketvermittlung): Bei dieser Art von Netzwerk werden die Nutzerdaten in kleinere Stücke (Pakete) unterteilt.

Netzwerktypen und Telefonnetze

  • Connection-Oriented Networks: Verbindungsorientierte Netzwerke.
  • Connectionless Networks: Verbindungslose Netzwerke (Datagramme), die direkt übertragen werden.
  • Public Switched Telephone Network (PSTN): Ursprünglich für die Sprachübertragung konzipiertes analoges Telefonnetz.

Leitungstypen

  • Switched Lines (Wählleitungen): Leitungen, die eine Einwahlverbindung erfordern, um die Kommunikation zum anderen Ende aufzubauen.
  • Dedicated Lines (Standleitungen): Leitungen, die eine ständige Verbindung zwischen zwei oder mehr Punkten aufrechterhalten (zwei- oder vierdrähtig).
  • Point-to-Point Lines: Verbindung zwischen zwei Data Terminal Equipments (DTE).
  • Multipoint Lines: Verbindung zwischen drei oder mehr Endgeräten.
  • Digital Lines: Hier werden Bits als digitale Signale gesendet. Jedes Bit wird durch eine Spannungsänderung mittels digitaler Kodierung dargestellt.

DSL-Technologien

DSL ist eine Technologie, die Hochgeschwindigkeitsverbindungen über Telefonleitungen ermöglicht und eine kontinuierliche Online-Verbindung (24 Stunden) bietet. Es ist keine Einwahl beim ISP mehr erforderlich; der PC ist permanent mit dem Netzwerk verbunden.

ADSL und ADSL2+

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) verwandelt gewöhnliche Telefonleitungen in Hochgeschwindigkeitsleitungen. Es ermöglicht die Übertragung digitaler Informationen mit hoher Bandbreite über bestehende Kupferleitungen in Wohnhäuser und Unternehmen.

ADSL2 und ADSL2+ bieten im Vergleich zu herkömmlichem ADSL signifikant höhere Übertragungsraten bei gleicher Kupferdraht-Infrastruktur.

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