Grundlagen der Webentwicklung: Usability, HTML, HTTP & CSS

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Usability Testing

Empirisches Testen mit realen Anwendern. Man beobachtet, wie sie das System bedienen, um reale Probleme zu identifizieren.

Die 6 Phasen des Usability Testings

  1. Testplan erstellen.
  2. Testnutzer rekrutieren: Passend zur Zielgruppe.
  3. Testmaterialien vorbereiten: Aufgaben (Tasks), Szenarien und Fragebögen.
  4. Test durchführen: Mit Rollenverteilung (Facilitator, Beobachter).
  5. Daten analysieren: Auswertung qualitativer und quantitativer Daten.
  6. Ergebnisse berichten: Report mit Befunden und Verbesserungsvorschlägen.

Methoden

  • Thinking Aloud: Nutzer denken laut. + Tiefe Einblicke, - unnatürlich.
  • Formales Experiment: Kontrollierter Labortest für messbare Daten (Zeit, Fehler).
  • A/B Testing: Live-Vergleich zweier Versionen.
  • Nutzungsstudie: Beobachtung oder Tracking im echten Alltag.

Datenarten

  • Qualitative Daten: Zitate, Frustration, Verhalten.
  • Quantitative Daten: Time on Task, Task Completion Rate, Fehlklicks, SUS-Fragebogen.

Test-Designs

  • Between-Subject: Jeder Teilnehmer testet nur eine Version (vermeidet Lerneffekte).
  • Within-Subject: Jeder Teilnehmer testet alle Versionen (braucht weniger Teilnehmer).

Usability-Grundlagen

Benutzerfreundlichkeit, einfache Bedienung und Erlernbarkeit.

Attribute

  • Learnability: Erlernen des Systems für neue Benutzer.
  • Efficiency: Leistungsgrad der Experten.
  • Memorability: Gelegenheitsnutzer müssen nicht neu lernen.
  • Errors: Aktionen, die das Ziel nicht erreichen.
  • Satisfaction: Subjektive Zufriedenheit.
  • Effektivität: Genauigkeit und Vollständigkeit der Zielerreichung.

Prinzipien

Affordances (Angebotscharakter), Signifiers (Hinweise), Constraints (Einschränkungen), Mappings, Feedback und Conceptual Models.

Usability Engineering

Phasen

  1. Know the User & Product Space
  2. Personas & Szenarien
  3. Design & Prototypes
  4. Evaluation & Follow-Up Studies (Summativ & Explorativ)

Wichtige Konzepte

  • Benchmarking: Wettbewerbsanalyse und Zielsetzung (ROI).
  • Persona: Fiktive Beschreibung eines typischen Nutzers.
  • Iteratives Design: Zyklischer Prozess zur stetigen Verbesserung.
  • Prototypes: Low-Fidelity (Skizzen) vs. High-Fidelity (realistische Designs).

HTML-Grundlagen

Auszeichnungssprache für Struktur und Inhalt.

  • div: Nicht-semantischer Container.
  • Elemente: Bausteine mit Start- und End-Tag.
  • iframe: Einbetten externer Dokumente (Webseiten, PDFs).

HTTP-Protokoll

Zustandloses Protokoll für die Kommunikation zwischen Server und Browser.

  • Persistent vs. Non-persistent: Wiederverwendung von TCP-Verbindungen.
  • Pipelining & Multiplexing: Effiziente Abwicklung mehrerer Anfragen.
  • Content Negotiation: Auswahl der passenden Version (Sprache/Format).

Request & Response

Methoden: GET, HEAD, POST, PUT. Statuscodes: 200 (OK), 302 (Redirect), 404 (Not Found), 500 (Server Error).

CSS & Barrierefreiheit

  • Positionierung: static, relative, absolute, fixed, sticky.
  • Combinators: Nachfahren-, Kind-, Nachbar- und Geschwisterselektoren.
  • WCAG-Prinzipien: Wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust.

Cookies, Proxy & Caching

  • Cookies: Speicherung von Statusinformationen.
  • Thin- vs. Fat-Client: Verteilung der Verarbeitungslogik.
  • Proxy: Zwischenhändler (Content Filter, Load Balancer).
  • Caching: Speicherung von Ressourcen zur Beschleunigung (Freshness, Etag, Revalidation).

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