Grundlagen der Werkstoffkunde: Eigenschaften und Prüfverfahren

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Bisherige Konzepte

  • Aufwand: Kraftaufwand pro Einheit.
  • Dehnung: Verformung eines Materials unter Einwirkung einer äußeren Kraft.
  • Querschnittsverringerung: Reduktion der Querschnittsfläche.

Allgemeine Eigenschaften

  • Undurchdringlichkeit: Das von einem Körper eingenommene Volumen kann nicht gleichzeitig von einem anderen Körper eingenommen werden.
  • Teilbarkeit: Körper können in kleinere Teile zerlegt werden.
  • Porosität: Vorhandensein von Poren.
  • Kompressibilität: Eigenschaft, bei der das Volumen eines Körpers durch Druck verringert wird.
  • Affinität: Kraft, sich mit anderen Stoffen zu verbinden.
  • Adhäsion: Anziehungskraft zwischen Körpern, deren Oberflächen sich berühren.
  • Löslichkeit: Fähigkeit, sich in einer Flüssigkeit zu lösen und zu verteilen.
  • Spezifisches Gewicht: Verhältnis von Körpergewicht zu einem definierten Volumen.

Mechanische Eigenschaften

  • Festigkeit: Fähigkeit eines Materials, Verformungen zu widerstehen.
  • Zähigkeit: Fähigkeit, sich ohne Bruch zu verformen.
  • Härte: Widerstand gegen das Eindringen eines härteren Körpers.
  • Resilienz: Widerstand eines Metalls gegen schlagartige Beanspruchung.

Technologische Eigenschaften

  • Verformbarkeit: Fähigkeit eines Metalls, eine bestimmte Form anzunehmen.
  • Duktilität: Fähigkeit, zu Draht gezogen zu werden.
  • Bearbeitbarkeit: Überwindung des molekularen Zusammenhalts durch Krafteinwirkung.
  • Lötbarkeit: Fähigkeit, Teile durch stoffschlüssiges Verbinden zu fügen.
  • Härtbarkeit: Veränderung der Härte durch Gefügeumwandlung.
  • Schmelzbarkeit: Fähigkeit, in den flüssigen Zustand überzugehen.

Thermische Eigenschaften

  • Schmelz- und Verdampfungswärme: Wärmeenergie, die für den Phasenübergang (Schmelzen oder Verdampfen) benötigt wird.

Werkstoffprüfung

Zerstörende Prüfung

  • Statisch: Zugfestigkeit, Druckfestigkeit, Scher-, Biege-, Torsions- und Ziehversuche.
  • Dynamisch: Schlagfestigkeit, Elastizität.
  • Zusätzliche Tests: Härte- und Verschleißprüfung (z. B. Brinell).
  • Härteprüfung: Rockwell, Vickers, Shore.
  • Umformversuche: Kalt- und Warmbiegen, Stanzen, Flachdrücken, Ziehen.
  • Chemische Untersuchungen: Quantitative und qualitative Bestimmung.

Zerstörungsfreie Prüfung

Erkennung von Fehlern ohne Beeinträchtigung der Funktion, zum Beispiel durch:

  • Eindringverfahren
  • Magnetpulverprüfung
  • Ultraschallprüfung
  • Röntgenprüfung

Kristalline Materialien

  • Kristallstruktur: Geometrische Anordnung der Atome.
  • Gitter: Dreidimensionale Anordnung von Punkten mit identischer Nachbarschaft.
  • Elementarzelle: Kleinste Gruppe von Atomen, die die kristalline Struktur repräsentiert.
  • Koordinationszahl: Anzahl der Atome, die ein Teilchen direkt berühren.
  • Gitterparameter: Kantenlängen der Elementarzelle.

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