Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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Wirtschaftliche Grundlagen

  • Komparativer Vorteil: Ein Land besitzt eine Kapazität, durch die es Kosten und Nutzen optimiert und so an Attraktivität auf dem Markt gewinnt (z. B. Obstsektor).
  • Angebot: Die maximale Menge einer Ware, die ein Hersteller zu einem bestimmten Preis und Zeitpunkt auf dem Markt verkaufen möchte.
  • Nachfrage: Die maximale Menge einer Ware oder Dienstleistung, die eine Einzelperson oder Gruppe zu einem bestimmten Preis und Zeitpunkt erwerben möchte. Sie spiegelt den Willen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wider.
  • Kapital: Ein gesellschaftliches Produktionsverhältnis; Geld, das unabhängig geworden ist und als autonomes Subjekt agiert.
  • Wirtschaftswissenschaft: Die Wissenschaft, die sich mit dem Konflikt zwischen knappen Ressourcen und menschlichen Bedürfnissen befasst.

Sozialwissenschaftliche Disziplinen

  • Soziologie: Wissenschaft, die das Zusammenleben in der Gesellschaft beschreibt, analysiert und erklärt. Sie untersucht soziale Tatsachen, Konflikte und die Beziehungen zwischen Individuen und Gesellschaft.
  • Geschichte: Die Wissenschaft, die die Vergangenheit der Menschheit erforscht.
  • Psychologie: Wissenschaft vom Verhalten von Individuen und deren mentalen Prozessen (beeinflusst durch interne sowie physische und soziale Umweltfaktoren).
  • Anthropologie: Erforschung der Entstehung und Entwicklung menschlicher Variabilität und sozialer Verhaltensformen im Zeitverlauf.
  • Politische Soziologie: Untersuchung von Macht sowie der Schnittstelle zwischen Persönlichkeit, Sozialstruktur und Politik.
  • Sozialwissenschaften: Untersuchung des Menschen im Kontext der Gemeinschaft. Sie entstanden in der Aufklärung (19. Jahrhundert).

Unterschied: Sozial- vs. Naturwissenschaften

Sozialwissenschaftliche Fragen sind interpretativ, subjektiv und komplexer, da sie oft Debatten und Diskussionen beinhalten.

Wirtschaftsstrukturen und Handel

  • Zoll: Öffentliche Institution an Küsten und Grenzen zur Kontrolle des grenzüberschreitenden Warenverkehrs und zur Erhebung von Steuern.
  • Holding: Unternehmen, das Aktivitäten anderer Firmen durch Aktienbesitz oder Eigentumsanteile kontrolliert.
  • Trust: Zusammenschluss von Unternehmen unter einer gemeinsamen Leitung.
  • Monopol: Marktsektor, in dem ein einzelner Verkäufer oder Hersteller eine Ware oder Dienstleistung anbietet.
  • Öffentliches Unternehmen: Unternehmen im Staatsbesitz.
  • Privatunternehmen: Wirtschaftliche Einheit im Besitz von Einzelpersonen.
  • Handelsbilanz: Differenz zwischen Exporten und Importen eines Landes in einem bestimmten Zeitraum.
  • Defizit: Mangel an einer Eigenschaft oder Ressource.
  • Surplus: Überschuss an etwas, das nützlich oder notwendig ist.

Wirtschaftssektoren

  • Sektor 1 (Primär): Direkte Nutzung natürlicher Ressourcen (Landwirtschaft, Bergbau, Fischerei).
  • Sektor 2 (Sekundär): Industrielle Aktivitäten; Verarbeitung von Rohstoffen zu Endprodukten.
  • Sektor 3 (Tertiär): Dienstleistungssektor (Transport, Werbung etc.).

Bevölkerungslehre

  • Regressive Bevölkerungspyramide: Typisch für entwickelte Länder mit einer alternden Bevölkerung.
  • Geburtenrate: Fähigkeit einer Bevölkerung, die Anzahl der Individuen zu erhöhen (Guatemala hat die höchste Rate in Mittelamerika).
  • Bevölkerungsdichte: Verteilung der Menschen in einem bestimmten Territorium (Kontinent, Land etc.).
  • Band: Anzahl der Personen definiert durch den Raum, den sie an einem Ort einnehmen.

Zusätzliche Anmerkungen

  • Wirtschaftswachstum: Geht ein Land mit einer starken Wirtschaft einher, verliert es an Schwachstellen.
  • USA: Der größte Markt für chilenische Exporte.
  • Kupfer: Das wichtigste Exportprodukt Chiles.
  • Finanzamt: Erhebt Steuern pro Pfund importierter Ware.
  • Bankmaßnahmen: Senkung der Zinssätze und Ankündigung des Ankaufs von Fremdwährungen (z. B. US-Dollar).

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