Grundlagen der Wirtschaftspolitik und Finanzsysteme
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Auswirkungen der Wirtschaftspolitik auf Zins- und Wechselkurse
Die Wirtschaftspolitik ist eine von Regierungen formulierte Strategie, um die Wirtschaft eines Landes zu steuern. Sie wirkt sich unmittelbar auf den Zinssatz und den Wechselkurs aus, da sie ein Bündel von Maßnahmen, Gesetzen, Vorschriften, Subventionen und Steuern umfasst, die wirtschaftliche Anreize für spezifische Zwecke verändern.
Funktionen des Geldes in der heutigen Welt
Geld erfüllt in der modernen Wirtschaft verschiedene zentrale Funktionen:
- Zahlungsmittel: Banken und andere Institutionen akzeptieren Geld als allgemeines Tauschmittel.
- Aufgeschobene Zahlungen: Diese Funktion erleichtert Verträge mit künftigen Zahlungsverpflichtungen (z. B. Kreditverträge oder Arbeitsverträge).
- Wertaufbewahrungsmittel: Geld dient als Träger von Wert. Es kann in Währung ausgedrückt, sofort verwendet oder für zukünftige Transaktionen gespeichert werden.
Finanzintermediäre im dominikanischen Finanzsystem
Beide Arten von Institutionen sind gesetzlich autorisiert, finanzielle Ressourcen der Öffentlichkeit in Form von Einlagen entgegenzunehmen und diese weiterzuvermitteln:
- Monetäre Finanzintermediäre: Hierzu zählen alle Geschäftsbanken und Multi-Service-Banken, die gewinnorientiert arbeiten.
- Nicht-monetäre Finanzintermediäre: Dazu gehören beispielsweise Baufinanzierungsinstitute, Hypothekenbanken, Spar- und Bausparkassen sowie Entwicklungsbanken (oft gemeinnützig).
Unterschiede bei Bankeinlagen und Finanzprodukten
Bankdienstleistungen sind vielfältig und unterscheiden sich in ihrer Verfügbarkeit:
- Girokonten (Sichteinlagen): Der Inhaber kann sofort per Zahlungsauftrag (Scheck) über die Mittel verfügen.
- Sparkonten: Hier ist in der Regel kein direkter Zahlungsauftrag vorgesehen.
- Finanzzertifikate: Der Eigentümer verpflichtet sich, das Kapital für einen festgelegten Zeitraum zu binden. Im Gegenzug erhält er Zinsen. Eine vorzeitige Verfügung ist meist nur mit Strafgebühren möglich.
Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes
Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes beschreibt die Anzahl der Male, die eine Geldeinheit im Laufe eines Jahres den Besitzer wechselt. Theoretisch entspricht dies der Häufigkeit, mit der eine Geldeinheit innerhalb eines Jahres Einkommen generiert.
Da die exakte Berechnung aller Transaktionen statistisch schwierig ist, wird in der Praxis häufig das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Näherungswert herangezogen, unter der Annahme einer kurzfristig konstanten Beziehung zwischen Transaktionen und dem realen BIP.