Grundlagen und Ziele der Geldpolitik

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Geldpolitik und makroökonomische Ziele

Die makroökonomische Politik in einem Land verfolgt primär folgende Ziele:

  • Die Kontrolle der Inflation.
  • Die Sicherstellung hoher Wachstumsraten.
  • Die Verringerung der Arbeitslosigkeit.

Ziele der Geldpolitik

Das letztendliche Ziel der Geldpolitik in einem Großteil der entwickelten Länder besteht darin, die Inflation zu kontrollieren. Sie zielt daher maßgeblich darauf ab, eine dauerhafte Preisstabilität zu erreichen.

Wirksame Geldpolitik: Kurzfristig (C/P) wirkt sie auf den tatsächlichen Umfang der wirtschaftlichen Tätigkeit, wobei die Preisentwicklung ungewiss (UNCERTAIN) bleibt. Langfristig (L/P) ist es unsicher, ob die Maßnahmen neutral wirken oder effektiv bleiben.

Monetäre Transmission

Das Vorzeichen der Intervention hängt natürlich von der aktuellen allgemeinen Situation ab. Dabei werden die Ergebnisse in Bezug auf die Inflation und die wirtschaftliche Aktivität bewertet. Als Reaktion darauf gibt es zwei Ansätze:

  • Expansive Geldpolitik: Die Währungsbehörde (Monetary Authority) trifft Entscheidungen, welche die Wachstumsrate der Geldmenge erhöhen und/oder die Zinssätze senken.
  • Restriktive Geldpolitik (Politik des knappen Geldes): Die Entscheidungen neigen dazu, das Wachstum der Geldmenge zu verlangsamen und/oder die Zinssätze zu erhöhen.

Der monetäre Transmissionsmechanismus

Der Monetary Transmission Mechanism beschreibt alle Kanäle, durch welche die geldpolitischen Maßnahmen auf die Produktion und die Preise wirken.

Es gibt zwei Etappen im Transmissionsmechanismus:

  1. Erste Phase: Die durch die Währungsbehörde eingeführte Störung verändert einerseits den allgemeinen Trend der Liquidität und Kreditvergabe in der Wirtschaft und andererseits die Preise sowie Renditen auf Finanzanlagen.
  2. Zweite Stufe: Diese Änderungen der finanziellen Bedingungen beeinflussen die nominalen Ausgaben für Waren und Dienstleistungen durch private Haushalte und Unternehmen, was sich letztlich auf die Inflationsrate auswirkt.

Beispiel: Ein erhöhter Interventionssatz treibt die Mittelbeschaffungskosten an. Dies bewegt Unternehmen und Einzelpersonen dazu, das angeforderte Geld zu sparen und in Instrumente wie Einlagen oder Anleihen zu investieren. Der Rückgang der Nachfrage nach Krediten und Investitionen reduziert finanziell die Ausgaben von Haushalten und Firmen, was zur erfolgreichen Eindämmung der Inflation beiträgt.

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