Grundlegende Eigenschaften von Atomen und Materialien
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Elektrische Leitfähigkeit
Die elektrische Leitfähigkeit ist die Fähigkeit eines Körpers, den Durchgang von elektrischem Strom zu ermöglichen. Sie wird als natürliche Eigenschaft definiert, die angibt, wie leicht sich Elektronen (und Löcher im Falle von Halbleitern) durch ein Material bewegen können. Sie variiert mit der Temperatur und ist eine der wichtigsten Eigenschaften von Materialien.
Ionenradius
Der Ionenradius ist, ähnlich wie der Atomradius, der Abstand zwischen dem Kernzentrum eines Ions und dem am weitesten entfernten, stabilen Elektron. Er bezieht sich nicht auf das neutrale Atom, sondern auf das Ion. Er wird in der Regel in Pikometern oder Angström gemessen. Innerhalb des Periodensystems nimmt er von rechts nach links sowie von oben nach unten zu.
Ionisierungsenergie
Die Ionisierungsenergie (auch EI genannt) ist die minimale Energie, die einem neutralen Atom im gasförmigen Grundzustand zugeführt werden muss, um ein Elektron abzuspalten. Das Ionisierungspotenzial wird in Elektronenvolt, Joule pro Mol oder Kilojoule pro Mol (kJ/mol) ausgedrückt.
Elektronenaffinität
Die Elektronenaffinität (EA) ist die Energie, die frei wird, wenn ein neutrales gasförmiges Atom im Grundzustand ein Elektron aufnimmt und ein mononegatives Ion bildet. Da Energie freigesetzt wird, hat sie ein negatives Vorzeichen; wird Energie absorbiert, ist das Vorzeichen positiv.
Die Elektronenaffinität nimmt zu, wenn die Atomgröße abnimmt, und sie verhält sich analog zur Elektronegativität: Sie steigt von links nach rechts und von unten nach oben im Periodensystem.
Elektronegativität
Die Elektronegativität ist ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms, die Elektronen in einer chemischen Bindung an sich zu ziehen. Die Werte werden nach verschiedenen Skalen bestimmt, darunter die Pauling-Skala und die Mulliken-Skala.
Die Differenz der Elektronegativitätswerte bestimmt die Art der chemischen Bindung in einem Molekül, wie sie beispielsweise durch die Pauling-Skala definiert wird.