Grundprinzipien der Bildkomposition in der Fotografie
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Prinzipien der Bildkomposition
Diese Prinzipien leiten die Verteilung von Elementen innerhalb eines Formats:
1. Equilibrio (Gleichgewicht)
Das Gleichgewicht sorgt für Stabilität und Ruhe für Gehirn und Geist. Durch eine symmetrische Anordnung um eine Achse wird das Auge beruhigt. Stabilität wird erreicht, wenn Bildelemente symmetrisch um die Achse verteilt sind.
2. Anteil und Verhältnismäßigkeit
Das Verhältnis beschreibt die messbare Beziehung zwischen zwei Elementen. Durch die Verhältnismäßigkeit von Masse, Volumen oder Farbe wird Harmonie und Spannung erzeugt.
Licht
Aus biologischen Gründen empfindet unser Gehirn eine Komposition als harmonisch, wenn helle Elemente kleiner sind und sich im oberen Bereich befinden:
- Ein helles Element im oberen Drittel gleicht eine größere, dunklere Fläche in den unteren zwei Dritteln aus.
- Um Spannung zu erzeugen, kann dieses Prinzip umgekehrt werden.
Formen oder Massen
Ein kleines Element im oberen Drittel wirkt harmonisch im Verhältnis zu einem größeren Element in den unteren zwei Dritteln.
3. Rhythmus
Die Wiederholung eines Bildelements kann zwei Wirkungen erzielen:
- Harmonie: Wenn eine klare Ordnung in der Wiederholung besteht.
- Spannung: Wenn die Anordnung der Elemente Stress oder eine dynamische Wirkung erzeugt.
4. Perspektive
Die Lage und Anordnung der Elemente zueinander erzeugt Raum, Volumen und eine realistische Schärfentiefe. Elemente sollten auf verschiedenen Ebenen platziert werden, um eine dreidimensionale Wirkung zu erzielen.