Grundsätze und Ziele der modernen Bildung
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Grundsätze der Bildung
- Lebenslanges Lernen: Das Konzept der Bildung als Prozess, der die gesamte Lebensspanne umfasst.
- Qualität und Inklusion: Die Sicherstellung der Bildungsqualität für alle Studierenden, unabhängig von ihren Bedingungen und Umständen.
- Flexibilität: Anpassung der Bildung an die Vielfalt der Fähigkeiten, Interessen, Erwartungen und Bedürfnisse der Studierenden sowie an gesellschaftliche Veränderungen.
- Autonomie: Die Freiheit zur Gestaltung organisatorischer und curricularer Aktivitäten im Rahmen der Zuständigkeiten von Staat, Autonomen Gemeinschaften, Kommunen und Bildungseinrichtungen.
- Chancengleichheit: Förderung der Rechts- und Chancengleichheit sowie der Gleichstellung von Männern und Frauen.
- Wertschätzung der Lehre: Anerkennung der Lehre als wesentlicher Qualitätsfaktor, soziale Anerkennung der Lehrkräfte und Unterstützung ihrer Arbeit.
Ziele der Bildung
- Die volle Entfaltung der Persönlichkeit und der Fähigkeiten der Lernenden.
- Erziehung zu Toleranz und Freiheit innerhalb demokratischer Prinzipien sowie zur Konfliktprävention und friedlichen Problemlösung.
- Förderung individueller Verantwortung, basierend auf Verdienst und persönlichem Einsatz.
- Entwicklung der Fähigkeit zum selbstständigen Lernen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie Förderung von Kreativität, Eigeninitiative und unternehmerischem Handeln.
- Erwerb geistiger, technischer, wissenschaftlicher, humanistischer, historischer und künstlerischer Kompetenzen.
- Entwicklung gesunder Lebensgewohnheiten durch Bewegung und Sport.
- Vorbereitung auf berufliche Tätigkeiten.
Aufgaben der Lehrkräfte
- Die Programmierung und Vermittlung der ihnen anvertrauten Fachbereiche und Module.
- Die Beurteilung des Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler sowie die Evaluierung des eigenen Unterrichts.
- Betreuung der Studierenden, Management ihres Lernens und Unterstützung im pädagogischen Prozess in Zusammenarbeit mit den Familien.
- Aufmerksamkeit für die geistige, affektive, psychomotorische, soziale und moralische Entwicklung der Schüler.
- Koordination der Lehre sowie Management und Führung der ihnen anvertrauten Bildungsaufgaben.
- Beteiligung an den Evaluationsplänen der Schulen gemäß den Vorgaben der Schulbehörden.
Frühkindliche Bildung
Zu entwickelnde Fähigkeiten
- Den eigenen Körper und seine Handlungsmöglichkeiten kennenlernen sowie Respekt vor Unterschieden entwickeln.
- Einführung in logisch-mathematische Fähigkeiten, Lesen, Schreiben, Bewegung, Gestik und Rhythmus.
- Entwicklung der affektiven Fähigkeiten der Kinder.
- Allmählicher Erwerb von Autonomie in täglichen Aktivitäten.
- Kenntnis des familiären, natürlichen und sozialen Umfelds.
- Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit und erster Fremdsprachenkenntnisse.
- Aufbau von Beziehungen zu anderen und Erwerb von Grundmustern des sozialen Zusammenlebens.
Pädagogische Prinzipien
- Die frühkindliche Bildung umfasst sechs Jahre, organisiert in zwei Zyklen (0–3 Jahre und 3–6 Jahre).
- Das Bildungssystem besteht aus Schulen mit einem klaren pädagogischen Ansatz.
- Fokus auf emotionale Entwicklung, Bewegung, Körperkontrolle, Kommunikation, Sprache und die Entdeckung der Umwelt.
- Die Inhalte sind in Erfahrungsbereichen organisiert, die durch aktives Handeln vermittelt werden.
- Schulbehörden fördern den Zugang zu Fremdsprachen, Lesen, Schreiben, Rechnen, Informationstechnologie sowie visuellem und musikalischem Ausdruck.
- Arbeitsmethoden basieren auf Erfahrung, Aktivität und Spiel in einer Atmosphäre von Liebe und Vertrauen.