Gruppendynamik: Definition, Struktur und Führung
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Die Gruppe
Die Integrität der Gruppe dient dazu, folgende Bedürfnisse zu erfüllen:
- Emotionale Bedürfnisse
- Identifikation mit Gedanken und Ideen
- Zwischenmenschliche Kommunikation
Leader: Die Arbeit in und mit Gruppen erfordert die Transformation von Gruppendynamiken sowie die Anwendung spezifischer Techniken und Haltungen für eine optimale Intervention.
Interaktion in der Gruppe
- Gemeinsame Ziele: Übereinstimmung in allgemeinen und spezifischen Zielen.
- Rollenverteilung: Jedes Mitglied übernimmt eine bestimmte Funktion.
- Normen und Regeln: Ein System, das das Verhalten der Gruppe reguliert.
- Interdependenz: Gegenseitige Abhängigkeit innerhalb der Gruppe.
- Kommunikation: Interpersonelle Attraktion, offene Dialogwege und gemeinsame Problemlösung.
- Kollektive Identität: Ein Wir-Gefühl und Zusammenhalt der Mitglieder.
Gruppenarten
- Mob: Über 50 Personen, kaum Beziehungen untereinander.
- Band: Wenige Individuen mit Ähnlichkeiten.
- Gruppierung: Dutzende oder Hunderte Personen mit häufigem Kontakt und gemeinsamen Zielen, jedoch oberflächlichen Beziehungen.
- Primärgruppe: Kleine Gruppe, intensive Beziehungen, hoher Einfluss, Privatsphäre.
- Sekundärgruppe: Größere Gruppe mit weniger intensiven Beziehungen als in der Primärgruppe.
- Kleine Gruppen: 3 bis 25 Mitglieder, direkte und häufige Kommunikation, klare Standards und Aufgaben.
- Mitgliedschaftsgruppe: Man gehört dazu, ohne Wahlmöglichkeit (z. B. Familie, Klasse).
- Referenzgruppe: Freiwillige Zugehörigkeit (z. B. Club, Verein).
Elemente der Gruppenzugehörigkeit
Strategien
- Positives Klima: Redefreiheit, Konsensförderung, respektvolle Beziehungen.
- Arbeitsumfeld: Ein warmes und angenehmes Arbeitsklima schaffen.
- Zielklarheit: Klare Definition der Gruppenziele.
- Anpassungsfähigkeit: Fähigkeit, auf Veränderungen zu reagieren.
Normen und Stabilität
- Pflege der Gruppenstabilität.
- Kapitalisierung gemeinsamer Aktionen.
- Zeit für Gruppenarbeit einplanen.
- Konsolidierung des Sozialisierungsprozesses.
- Regulierung des Verhaltens der Mitglieder.
- Reaktion auf Konflikte: Überwindung durch die Gruppe oder Ausschluss des Störers.
Gruppenkohäsion
Interne Faktoren: Sympathie, Verwandtschaft, gemeinsame Erfahrungen, Ziele, Erwartungen und Zufriedenheit.
Externe Faktoren: Umwelteinflüsse und der Führungsstil.
Effektives Klimamanagement
- Soziale und emotionale Unterstützung.
- Nähe durch gemeinsame Aktivitäten.
- Identitätsstärkung.
- Fairness und Gerechtigkeit als Motivationsquelle.
- Ähnlichkeit zwischen den Mitgliedern.
- Regelmäßige Evaluation durch Fragebögen.
Motivation und soziale Gleichgültigkeit
- Steigerung der Identifizierbarkeit (Individuen gehen nicht in der Masse unter).
- Betonung des persönlichen Beitrags zum Gruppenerfolg.
- Identifikation von Situationen mit sozialer Sorglosigkeit.
- Diskussion individueller Anliegen in Sitzungen.
Abendveranstaltungen
Formate: Icebreaker, Quiz, aktuelle Themen, Literatur, Horror/Suspense, Kreativität, thematische Vielfalt.
Organisation von Veranstaltungen
Ausschuss, Standortwahl, Klima, Timing, Rhythmus, Vorbereitung und benötigtes Material.