Herzkrankheiten und psychische Störungen: Ein Überblick
Eingeordnet in Medizin & Gesundheit
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 4,14 KB
Herzkrankheiten
Kardiovaskuläre Erkrankungen werden weitgehend durch schlechte Ernährung, Bewegungsmangel, übermäßige Beanspruchung und Tabakkonsum verursacht.
Aspirin
Aspirin: Aspirin wurde unter diesem Namen bald zu einem der beliebtesten Medikamente. Der natürliche Ursprung von Aspirin liegt in der Weidenrinde. Etwa 400 Jahre v. Chr. wurde empfohlen, die bittere Rinde des Baumes zu kauen, um Schmerzen und Fieber zu lindern.
Kardiovaskuläre Erkrankungen sind eine Gruppe von Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße. Dazu gehören Veränderungen im Herzmuskel selbst, an den Herzklappen, in den Gefäßen, die Blut zum Herzen und Gehirn leiten, sowie Bluthochdruck. Herzinfarkte und Schlaganfälle werden durch eine Blockade verursacht, die den Blutfluss zum Herzen oder Gehirn unterbricht. Der Grund für diese Blockade ist oft eine Verengung der Arterien und Venen durch die Ansammlung von Fett in ihren Wänden.
Blockierte Arterien werden mit der Bypass-Technik behandelt: Dabei wird ein Stück einer gesunden Arterie transplantiert. Wenn die Arterie verengt ist, wird eine Angioplastie durchgeführt, bei der ein kleiner Ballon mittels eines Katheters eingeführt und an der verengten Stelle aufgeblasen wird. Atherome sind Cholesterin-Plaques, die sich an den Wänden der Arterien bilden und diese verhärten.
Psychische Erkrankungen
Niedergeschlagen, beschwingt, traurig, ängstlich, verwirrt: Jeder Mensch durchläuft einige dieser Gefühle irgendwann im Leben. Aber wenn diese Situationen die Stimmung einer Person jeden Tag beeinflussen, leidet sie möglicherweise an einer psychischen Erkrankung.
Medizinische Techniken haben solche Situationen mit Veränderungen in den Ebenen der Neurotransmitter in Verbindung gebracht – jenen Verbindungen, die Botschaften von einem Neuron zum anderen tragen – oder mit Veränderungen in der Zahl und Struktur von Neuronen in verschiedenen Hirnarealen. In vielen anderen Fällen sind die Ursachen noch unbekannt. Auch Drogenkonsum erhöht das Risiko einer psychischen Erkrankung.
Depression und Essstörungen
Die Depression, eine tiefe, lang anhaltende und schwächende Trauer, ist die bekannteste psychische Erkrankung. Bei der sogenannten bipolaren Depression (bipolare Störung) befindet sich die Person abwechselnd in einem Zustand der Melancholie sowie in intensiven Episoden von Euphorie und Selbstvertrauen.
Andere psychische Störungen haben heute ihre Ursache in einer abnormalen Beziehung zur Nahrung:
- Anorexie: Gewichtsverlust wird herbeigeführt, oft unter Rückgriff auf extremes Fasten.
- Bulimie: Die Kranken leiden unter Binge-Eating-Attacken und nutzen dann Erbrechen oder Abführmittel, um die Nahrung wieder zu eliminieren.
- Bigorexie: Obwohl sie extrem muskulös sind, halten sich diese Menschen immer für zu schwächlich.
In einigen Fällen gibt es eine echte soziale Ablehnung gegenüber Patienten, was ihren Zustand verschlimmert. Darüber hinaus wirkt es sich negativ aus, wenn die kranke Person glaubt, dass eine Diskrepanz zu anderen falsch sei. Die Pharmakologie hilft bei der Stabilisierung der Stimmung psychisch Kranker. Antidepressiva wie Prozac (Fluoxetin) erhöhen den Serotoninspiegel und verbessern die Symptome der Depression. In der Psychotherapie wird der Patient ermutigt, seine Probleme zu erkennen; zudem werden Ressourcen angeboten, um zu versuchen, diese zu lösen und zu überwinden.
Ernährung und Gesundheit
Heutzutage gibt es eine Zunahme schwerer Erkrankungen wie Anorexie, Bulimie und Adipositas. Die Bedeutung der Nahrung ist entscheidend, um eine gute Gesundheit, Fitness und einen optimalen emotionalen Zustand zu genießen. Das Etikett auf verpackten Lebensmitteln ist die wichtigste Informationsquelle, die der Verbraucher über deren Zusammensetzung und Eigenschaften erhalten kann.