Historismus, Individualismus und die Amerikanische Revolution
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Die Verbindung von Historismus und Individualismus
Was mit dem Historismus und Individualismus der Französischen Revolution – in diesem Fall jeweils mit der Gesellschaft, ihren Privilegien und Rechten unversöhnlich identifiziert – zu tun hat, gehört nun zur gleichen Familie: dem Konstitutionalismus. Dieser wird als Lehre von der Priorität der Rechte und damit als Grenze staatlicher Zwecke zur Gefahrenabwehr verstanden.
Individualistisches Naturrecht und Historismus gehen in Amerika im Wesentlichen einen gemeinsamen Weg, weil sie gegen denselben Feind kämpfen: den Etatismus. Dies betrifft insbesondere die europäische Synthese, die auch für England Macht, Gesetze und souveräne Gewalt vereint. Aus der Perspektive der amerikanischen Revolutionäre bedeutet dies eine Überschätzung des Gesetzgebers. Die Verfassung ist für sie keine bloße Behörde, sondern die Synthese der gesamten kollektiven Erfahrung. Rechte und Freiheiten werden dabei nicht als bloßes Produkt, sondern als notwendiges Mittel der Arbeit selbst betrachtet.
Natürlich sind Historismus und Individualismus zusammengeschlossen, um die amerikanische Doktrin der Rechte zu begründen. Dies ist nicht ohne Folgen, da sich ihre Bedeutung in dem Moment, in dem sie festgeschrieben werden, wandelt.
Tradition und Bruch in der Revolution
Es ist eine Sache, dass die Amerikaner mit ihrer Revolution die mittelalterliche britische Tradition der Glorious Revolution nicht völlig zurückweisen wollten, um Rechte und Freiheiten zu schützen. Eine andere Sache ist es, die Kontinuität nicht zu leugnen: Viele Argumente für die Revolution dienten ausschließlich dem Zweck der Wiederherstellung der britischen Verfassung samt ihrem Erbe an Rechten und Freiheiten.
Die Amerikanische Revolution vertrat hingegen die Überzeugung, dass eine Verfassung bedeutungslos sei, wenn sie nicht parlamentarische Allmacht verhindere. Insbesondere musste die Verfassung ihre Fähigkeit stärken, sich von der undifferenzierten Identifikation mit einem Erbe bestehender Grundsätze zu lösen, die in verschiedenen Texten und zu unterschiedlichen Zeiten in der Rechtsprechung erklärt wurden.
Die Verfassung als organischer Text
Für die Amerikaner sollte die Verfassung einem schriftlichen, organischen Text entsprechen, der vom souveränen Gremium gewollt war. Als solcher konnte er Herrschern entgegengehalten werden, die rechtswidrig – also gegen die Verfassung – gehandelt haben.
Fazit der revolutionären Kultur
Die einzelnen Elemente bedürfen einer gründlichen Überprüfung der amerikanischen revolutionären Kultur der Rechte und Freiheiten:
- Theoretische und historische Wurzeln: Untersuchung der Ursprünge.
- Vergleich mit der Französischen Revolution: Bewertung des Beitrags des modernen Staates zur Sache der Menschenrechte.