Hormonelle Regelung und die Barrieren des Immunsystems
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Hormonelle Regelung: Feedback-Mechanismen
Negatives Feedback: Dies ist die am weitesten verbreitete Form und tritt auf, wenn erhöhte Hormonspiegel ab einem bestimmten Wert die weitere Hormonausschüttung hemmen.
Positives Feedback: In diesem Fall führt eine Erhöhung der Hormonwerte zu einer Steigerung der Sekretion. Diese Art der Regelung tritt in besonderen Situationen auf, wie beispielsweise bei der Ovulation.
Das Immunsystem und seine Schutzbarrieren
Das Immunsystem erkennt und beseitigt in der Regel veränderte Elemente selbst. Bei Menschen und höheren Wirbeltieren unterscheidet man drei Arten von defensiven Barrieren: primäre, sekundäre und tertiäre Barrieren. Ihre Aufgabe ist es, das Eindringen und die Entwicklung von Krankheitserregern zu verhindern.
Primäre Barrieren: Der erste Schutzwall
- Die Haut: Sie ist der erste Schutzwall, der das Eindringen von Krankheitserregern in den Körper verhindert; sie sauber zu halten, ist daher von wesentlicher Bedeutung.
- Der Schweiß: Er hat einen leicht sauren pH-Wert. Diese Eigenschaft verhindert das Überleben vieler Mikroorganismen.
- Fettsäuren: Diese werden von Talgdrüsen produziert und hemmen das Wachstum bestimmter Bakterien.
- Tränen und Speichel: Sie produzieren Lysozym, eine Chemikalie, die in der Lage ist, die bakterielle Zellwand zu zerstören.
- Verdauungssäfte: Sie sind reich an Salzsäure, was zur Abtötung von Mikroorganismen in Lebensmitteln führt.
- Bakterien der Darmflora: Diese besiedeln den Darm und verhindern die Entwicklung anderer schädlicher Bakterien.
Sekundäre Barrieren und der Prozess der Phagozytose
Wenn die primären Barrieren überwunden wurden, heften sich Krankheitserreger über verschiedene Mechanismen an Gewebe an, um es zu durchdringen, zu besiedeln und sich zu entwickeln. In diesem Moment kommen die Leukozyten zum Einsatz, vor allem Granulozyten sowie Monozyten und Makrophagen, die allgemein als Fresszellen bezeichnet werden. Sie besitzen Lysosomen, die Enzyme zur Zerstörung von Krankheitserregern enthalten.
Phagozytose: Hierbei wird der Erreger umschlossen oder abgedeckt und durch die Wirkung von Enzymen zerstört. Die Phagozytose ist ein grundlegender Mechanismus, mit dem sich alle Tiere gegen Infektionen wehren. Bei Wirbeltieren ist der Vorgang jedoch etwas komplizierter. Die Zellen im Wundbereich sondern Histamin und andere Chemikalien ab, welche die Durchblutung und die Kapillarpermeabilität erhöhen. Zirkulierende Leukozyten, die von diesen Chemikalien angezogen werden, passieren die Gefäßwände und sammeln sich an der Wundstelle. Dieser Vorgang ist als Diapedese bekannt. Es handelt sich um Makrophagen, die freigesetzt werden, nachdem antigene Determinanten von T-Zellen erkannt wurden.