Immanuel Kant: Erkenntnistheorie und Ethik im Überblick
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Kant: Die Synthese von Rationalismus und Empirismus
I. Der Ansatz zur Erkenntnistheorie
- 1.1 Wissen und Subjekt: Der transzendentale Idealismus.
- 1.2 Metaphysik: Ist sie als Wissenschaft möglich?
- 1.3 Erkenntnisgrenzen: Was kann ich wissen? Bedingungen der Möglichkeit von Wissenschaft.
- 1.4 Klassifikation der Urteile: Was fördert den wissenschaftlichen Fortschritt?
- 1.5 Anschauung der Wirklichkeit: Phänomen versus Ding an sich.
II. Kritik der reinen Vernunft
Kritikfähigkeit und der Gebrauch der reinen Vernunft.
2.1 Transzendentale Ästhetik
- a) Sinnlichkeit als erste Erkenntnisfakultät:
- Erkenntnismaterial: Impressionen.
- Formen: Raum und Zeit als „a priori Formen der Sinnlichkeit“ und „reine Anschauungen“.
- b) Synthetische Urteile a priori in der Mathematik.
Klassifikation der Urteile:
- Analytisch: Fügen dem Subjektbegriff nichts hinzu; a priori klar.
- Synthetisch: Prädikat erweitert den Subjektbegriff; a posteriori.
- Wissenschaft: Erfordert universelle und notwendige synthetische Urteile a priori.
2.2 Transzendentale Analytik
- a) Der Verstand: Zweite Erkenntnisfakultät (Urteilsvermögen).
- Gegenstand der Erkenntnis: Das Phänomen (Sinneseindrücke + Raum + Zeit).
- Form: Die transzendentalen Kategorien (reine Verstandesbegriffe). Sie ermöglichen synthetische Urteile a priori in der Physik.
2.3 Transzendentale Dialektik
- a) Die Vernunft: Dritte Erkenntnisfakultät.
- b) Unmöglichkeit der Metaphysik als Wissenschaft:
- Ihr Gegenstand sind Noumena.
- Sie entzieht sich der Sinnlichkeit.
- Sie ist nicht durch Kategorien erfassbar (transzendentale Illusion).
- Es sind keine synthetischen Urteile a priori möglich.
- c) Kritik der Metaphysik:
- Paralogismen der reinen Vernunft (das Ich).
- Antinomien der Welt.
- Kritik der Gottesbeweise.
III. Kritik der praktischen Vernunft und Ethik
- 3.1 Kritik der materialen Ethik.
- 3.2 Der moralische Formalismus:
- Der Begriff der Pflicht.
- Der kategorische Imperativ.