Impressionismus und Symbolismus in der Malerei

Eingeordnet in Musik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,23 KB

Impressionismus

Der Impressionismus versucht, die ephemere Realität einzufangen. Die Künstler arbeiteten oft im Freien (Outdoor-Lack), um die Variationen des Lichts zu erfassen.

Merkmale des Impressionismus

  • Themen: Landschaftsszenen, Natur und urbane Szenen.
  • Technik: Schnelle, energische Pinselstriche.
  • Fokus: Beziehung zwischen Raum, Zeit und Licht.
  • Komposition: Vielfalt der Rahmen (unter dem Einfluss der Fotografie) und eine freie Verteilung von Volumen und Hohlräumen.
  • Farbe: Helle, freundliche und reine Farben. Nebeneinanderstellung von stark gesättigten Farbfeldern ohne harte Konturen.

Die Skulptur im 19. Jahrhundert

Die Renovierung der Skulptur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fand unter dem Vorzeichen der Malerei statt. Pioniere waren Maler wie Géricault und Daumier.

Symbolismus

Die wichtigsten Merkmale der Symbolik sind:

  • Farbe: Verwendung von starken Farben und Pastelltönen, oft kombiniert mit dem Verwischen der Farbe.
  • Thema: Interesse am Subjektiven und Irrationalen, ähnlich wie in der Romantik. Maler und Dichter zeigen nicht die Außenwelt, sondern ihre Träume und Phantasien.
  • Ausdruck: Symbolistische Maler zielen auf den visuellen Ausdruck emotionaler Erfahrungen ab. Sie bevorzugen Farbe und Linie, neigen zu flachen Formen und großen Farbflächen, was den Post-Impressionismus beeinflusste.

Zu den Vertretern zählen unter anderem William Blake und Goya. Symbolisten befürworten ein Gemälde mit poetischem Gehalt.

Wichtige Vertreter

Édouard Manet

Édouard Manet bildet den Spagat zwischen zwei Welten: Realismus und Impressionismus. Er reiste nach Spanien und lernte die Kunst von Velázquez und Goya kennen, was seine Arbeit maßgeblich beeinflusste. Um die Wirklichkeit und ihre Vergänglichkeit zu erfassen, nutzte er einen schnellen Pinselduktus. Seine Akte zeigten keine Götter oder Musen, sondern Frauen des zeitgenössischen Lebens.

Claude Monet

Monet gilt als der höchste Repräsentant des Impressionismus. Seine Netzhaut fing das reflektierte Licht überall ein: auf Wasseroberflächen, schneebedeckten Böden oder Fassaden von Kathedralen. Seine Lieblingsmotive waren das Meer, Flüsse und Landschaften.

Pierre-Auguste Renoir

Renoir gilt als der sinnlichste Vertreter des Impressionismus. Er begann seine Karriere mit der Bemalung von Porzellan in Paris, was seinen Stil mit einer an das Rokoko erinnernden Süße prägte. Später kontaktierte er im Atelier von Gleyre impressionistische Maler wie Monet und Sisley. Renoir nutzte eine lebendige, helle Farbpalette. Seine Themen umfassten Blumen, Szenen mit Kindern und Frauen. Der weibliche Akt war ein zentrales Thema, wobei seine dicken Formen an Rubens und seine Pinselstriche an Tizian erinnern.

Verwandte Einträge: